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Gekündigte Mitarbeiter bauen aufs Gericht

20.06.2007 | 08:36 Uhr

Klagen gegen Bauhaus wegen Rausschmiss. Aus auch für Filialen in Essen und Oberhausen. Neue Jobs vielleicht in Witten

Spätestens im Januar ist Ultimo für die Mitarbeiter im "Bauhaus" an der Ulrichstraße, denn das Unternehmen schließt seine Gelsenkirchener Niederlassung - ebenso wie die Häuser in Oberhausen und Essen. Den betroffenen Mitarbeitern sind inzwischen die Kündigungen zugegangen, derzeit liegen fünf Klagen beim hiesigen Arbeitsgericht vor.

Da alle insgesamt 14 Filialen des Unternehmens eigenständig sind und eigene Betriebsleiter haben, können die Angestellten nicht beanspruchen, in eines der anderen Häuser versetzt zu werden, hieß es gestern im Klageverfahren eines knapp 60-jährigen Mitarbeiters von Seiten des - insgesamt betriebsratslosen - Unternehmens.

Der Angestellte gehört mit zu den dienstältesten im Haus, was ihm vielleicht etwas mehr Chancen für seine Zukunft eröffnen könnte, wie vor Richter Zumfelde herauszuhören war.

In Witten soll nämlich im kommenden Jahr ein neues Bauhaus seine Pforten öffnen und - bei entsprechender Mobilität - könnte der 59-Jährige dort auch eingestellt werden. Schließlich brauche das Unternehmen entsprechende Fachkräfte für Witten. Wie schon im vorangegangenen Verfahren eines ebenfalls lang gedienten Mitarbeiters wollen beide Seiten die nächsten Monate abwarten und die Bewerbung für Witten im Auge behalten.

Zurzeit werde dort der neue Baumarkt noch gebaut. Das Gericht setzte gestern deshalb eine wie auch immer geartete Entscheidung aus und will bis September warten. Vielleicht könnte sich bis dahin in Witten schon so manches entschieden haben. (cgr)

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