Friedensforum Gelsenkirchen lädt 2015 zur Fahrrad-Demo

Ein Bild vom Ostermarsch 2014. Die Teilnehmer waren da gerade im Stadtgarten angekommen.
Ein Bild vom Ostermarsch 2014. Die Teilnehmer waren da gerade im Stadtgarten angekommen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Friedensbewegten treffen sich Ostersonntag in Essen. Über Gelsenkirchen, Bochum und Herne geht es mit dem Rad zum Bahnhof Langendreer.

Gelsenkirchen.. Unter dem Motto „Kriege stoppen, Atomwaffen ächten und zivile Lösungen schaffen“ führt der Ostermarsch Rhein Ruhr 2015 des Friedensforums Gelsenkirchen am Ostersonntag durch Essen, Gelsenkirchen, Herne und Bochum. In diesem Jahr gehen die Friedensbewegten allerdings nicht zu Fuß, sondern fahren Fahrrad.

Start der Rad-Demo ist gegen 10 Uhr am den Willy-Brandt-Platz in Essen. Von geht es für die Fahrradfahrer anschließend Richtung Gelsenkirchen und über die Rotthauser Straße zum Musikpavillon im Stadtgarten an der Zeppelinallee. Dort, am Mahnmal für die Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft, wird gegen 11.30 Uhr ein Kranz niedergelegt.

Der evangelische Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heising hält hier zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Faschismus eine Rede. Musikalisch begleitet der Schauspieler und Musiker Peter Sturm die kleine Zeremonie. Im Stadtgarten wird es Kaffee und Kuchen geben. Außerdem können sich Besucher und Teilnehmer über das Friedensforum GE informieren. Geplant ist, dass der Fahrrad-Korso dann gegen 12.15 Uhr aufbricht und über die Wildenbruchstraße, Ückendorfer und Bochumer Straße nach Wattenscheid zur Friedenskirche am August-Bebel-Platz (13 Uhr), zur Kreuzkirche in Herne (14.30 Uhr) und zum letzten Standort, dem Bahnhof Langendreer in Bochum fährt. Dort ist für 16 Uhr die Abschlussveranstaltung vorgesehen.

Forderungen des Friedensforums

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs demonstrieren die Ostermarschierer dagegen, Konflikte militärisch anzuheizen und Waffen in Kriegs- und Krisengebiete zu schicken. Zudem fordern die Kritiker, dass im Ukraine-Konflikt alle Beteiligten in Gespräche eingebunden werden, auch Russland.

Verbot von Rüstungsexporten, Schließung der NATO-Einrichtungen in NRW, keine Bundeswehr-Werbung an Schulen, keine Rüstungsforschung an Universitäten und die Beseitigung aller Atomwaffen und -anlagen in Deutschland sind weitere Forderungen des Friedensforums. Alte und junge Menschen beteiligen sich traditionell an den Ostermärschen, um für Frieden und Gerechtigkeit zu demonstrieren.