Fassfund: Henkes harsche Behördenkritik

„Das ist ja wirklich allerhand“, kritisiert Grünen-Politiker Karl Henke nach dem Gefahrgut-Fall am Revierpark Nienhausen. „Nicht nur, dass die Fässer mit Gefahrgut schon neun Wochen auf diesem Schotterplatz liegen. Auch die Absicherung ist offensichtlich so dilettantisch erledigt worden, dass die Behältnisse jetzt neben der Folie liegen.“ Aber das scheine ja alles nicht so dramatisch. „Das Erdreich ist hart, der Inhalt des Fässer völlig ungefährlich! Also Entwarnung! Sowohl die Darstellung der Feuerwehr, als auch die Rechtfertigung von Gelsendienste triefen nur so von Verharmlosung.“ Für Henke ist das nicht nur leichtfertiger Umgang mit Schadstoffen, „das ist auch eine unentschuldbare Pflichtverletzung des Umweltreferates und von Gelsendienste. Ganz zu schweigen von der Gefährdung von Menschen. Und kein Wort darüber, dass es auch darum geht, den Verursacher zu finden, damit nicht die Stadt und somit der Steuerzahler auf den Kosten sitzen bleibt.“