Erler Funken versprühen Frohsinn in Rotthausen

Die fünfte Jahreszeit hat spätestens in dieser Woche auch im Süden der Stadt Einzug gehalten. Zum Seniorenkarneval hatte die evangelische Emmaus-Gemeinde am Dienstag, eingeladen. Einmal mehr traf sich das närrische Volk älteren Geburtsdatums konfessionsübergreifend im Gemeindehaus in Rotthausen an der Schonnebecker Straße.

Auch beim jüngsten Senioren-Gemeindekarneval haben die Erler Funken wieder in Rotthausen Station gemacht. Die Minigarde nebst Nachwuchs, das musikalische Live-Duo Heinz und Pit, Sängerin Ilona Goldstein und die Büttenrednerinnen Helga und Reta bestritten das fröhliche Bühnenprogramm.

Die Erler Funken haben jedes Jahr fünf feste Seniorensitzungen auf ihrem karnevalistischen Fahrplan: im Seniorenheim Haunerfeld, im Franziskushaus und im Bruder Jordan-Haus sowie im Bismarckpark. Und eben in Rotthausen, wo auch Senioren aus dem Ev. Seniorenstift Gelsenkirchen mit schunkeln. Insgesamt über 150 Närrinnen und Narren hatten Dienstag ihren Spaß im Gemeindesaal.

Das Thema des Festkomitees Gelsenkirchener Karneval ist „Bettler, König, Edelmann – Karneval für Jedermann“. „Damit ist auch Integration gemeint“, erklärte der Sitzungspräsident des Seniorenkarnevals und Vize-Präsident der Erler Funken, Horst Danreiter. Eine Frau, die nah am Thema und Mitglied der Emmaus-Gemeinde sei, ist Pfarrerin Kirsten Sowa, die Sprecherin des interkulturellen Arbeitskreises. Bürgermeisterin Martina Rudowitz verlieh ihr am Dienstag den Stadtorden der Stadt Gelsenkirchen.