Entlastung vom Land für Integration

Eine gute Nachricht kam jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg: Von den zehn Stellen, die das Land NRW zur Unterstützung der Integration von sogenannten „Seiteneinsteigern“ in Schulen landesweit zur Verfügung stellt, geht eine nach Gelsenkirchen. Dr. Manfred Beck, auch für Integration zuständiger Beigeordneter, ist froh über diese Unterstützung: „Gelsenkirchen gehört zu den Städten mit besonders hohen Zuwanderungsquoten. Im Kommunalen Integrationszentrum Gelsenkirchen ist zurzeit ein Kollege ausschließlich damit beschäftigt, die schulische Einordnung von frisch Zugewanderten zu organisieren. Seine ursprünglichen Aufgaben im Bereich der Förderung von Migrantenkindern müssen seit Längerem hinten anstehen. Durch diese ‚Entlastungsstelle‘ kommen wir wieder etwas näher an die ‚normale‘ Aufgabenwahrnehmung heran.“

Erst vorige Woche war eine Delegation von Schulformsprechern und dem Referat Erziehung und Bildung unter Leitung von Dr. Beck zur Bezirksregierung Münster gereist, um die Situation in Gelsenkirchen zu verdeutlichen. Dies scheint nun schneller Früchte zu tragen als erwartet. Manfred Beck: „Die Integration der zugewanderten Schülerinnen und Schüler aus EU-Staaten und aus Kriegsgebieten stellt eine große Herausforderung dar. Sie funktioniert bislang nur wegen dem herausragenden Engagement vieler Lehrerkräfte sowie Beteiligter in der Stadtverwaltung und von Freien Trägern der Jugendhilfe. Diese zusätzliche Unterstützung des Landes NRW bringt ein bisschen Entlastung.“