Ela-Spendenhilfe wird in Gelsenkirchen umgesetzt

Aus Spenden werden 48 Bäume finanziert. Beim Pflanzstart: Wirtschaftsförderer Dr. Christopher Schmitt , WAZ-Redakteur Jörn Stender und OB Frank Baranowski (v.l.) am Junkerweg. Dort wachsen jetzt japanische Schnurbäume.
Aus Spenden werden 48 Bäume finanziert. Beim Pflanzstart: Wirtschaftsförderer Dr. Christopher Schmitt , WAZ-Redakteur Jörn Stender und OB Frank Baranowski (v.l.) am Junkerweg. Dort wachsen jetzt japanische Schnurbäume.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Spendensammlung von Stadt und WAZ brachte zusammen 35 000 Euro – das reicht (nur) für die ersten 48 Ersatzbäume nach der Sturmkatastrophe.

Gelsenkirchen.. 4251 städtische Bäume hat Pfingststurm „Ela“-- mindestens – umgeworfen oder so geschädigt, dass sie im Nachgang gefällt werden mussten. Den Gesamtschaden durch die Unwetterkatastrophe beziffert die Stadt mit gut 15 Millionen Euro. Drei Bäume, die gestern in der kleinen Parkanlage Hattinger Straße Ecke Junkerweg in der Neustadt nachgepflanzt wurden, sind da nicht mehr als ein kleiner, verheißungsvoller Anfang .

Und auch die 25.000 Euro aus der gemeinsamen Spendensammlung der Stadt zusammen mit Gelsendienste und 10.000 Euro, die WAZ-Leser für die Aktion „WAZ pflanzt Bäume“ spendeten, reichen natürlich längst nicht aus, um nur annähernd den Schaden zu ersetzen – aber immerhin ist es genug Geld, um 48 neue Bäume zu pflanzen: Amerikanische Amber und Säuleneichen an Vattmannstraße oder Ravenbusch, Hainbuchen an der Wiehagenschule, Kaiserlinden an der Hans-Böckler-Allee oder auch Süßkirschen an der Kita Wilmshof.

Drei Japanische Schnurbäume für den Park am Junkerweg

Zunächst konzentrieren sich die Nachpflanzaktionen auf Bereiche im Straßenraum und Orte, die unproblematisch zugänglich sind. Für die symbolischen Pflanzstart in der Neustadt mit dem Oberbürgermeister, Wirtschaftsförderungsdezernent Dr. Christopher Schmitt und der WAZ wählte Gelsendienste drei bereits gut vier Meter hohe Sophora Japonica, Japanische Schnurbäume, die im Alter prächtige Kronen entwickeln.

„35.000 Euro für knapp 50 Bäume – das zeigt, welches finanzielle Volumen mobilisiert werden muss. Und es zeigt den Zeitraum, den wir brauchen werden, um einen Großteil dessen zu ersetzen, was der Sturm an Opfern gefordert hat“, betonte Frank Baranowski. Der OB dankte allen Spendern und verband das gleich mit einem Appell: „Große Naturkatastrophen fordern große Anstrengungen im Nachhinein. Wir können weiter gut Spenden gebrauchen.“

Im städtischen Haushalt sind die Mittel im laufenden Jahr auf 100.000 Euro aufgestockt worden, für 2016 ist eine Verdoppelung der Summe auf 200.000 Euro vorgesehen. Bis jetzt, so Schmitt, galt „sicher vor schön“, doch nun seien auch die letzten Sicherungsarbeiten so weit „erledigt, dass wir mit den Berger Anlagen den letzten Park wieder frei geben konnten. Jetzt bin froh, dass wir die Wiederbegrünung beginnen können“.

Spendenkonto für Gelsenkirchener Bäume bei Gelsendienste

Wer die Nachpflanzung unterstützen möchte, kann Spenden auf dieses Konto leisten: Gelsendienste, IBAN: DE89 4205 0001 0101 1547 12; BIC: WELADED1GEK, Verwendungszweck: Spende Baumpflanzung /646707; Spendenbescheinigungen (ab 200 Euro) werden zugesandt, bitte Name und Adresse bei der Überweisung angeben..