Eine Verbeugung vor Tegtmeier

„Ich sach, wie’s is – ährlich wahr!“ So titelt Schauspieler Wolfgang Welter seine Hommage an Jürgen von Manger, die er am Montag, 19. Januar, um 19 Uhr auf Einladung des Literaturvereins Melange im Hotel Maritim präsentiert.

Jürgen von Manger (geb. 1923 in Koblenz) war nach Kriegsende zunächst als Schauspieler in Hagen tätig, wechselte 1947 nach Bochum und erfand 1961 seine Kunstfigur Adolf Tegtmeier. Tegtmeier ist der Mann von der Straße mit all seinen liebenswerten Schwächen und Problemen, die in der Sprech- und Denkweise der Menschen des Ruhrgebiets ausgedrückt werden. Der Abend ist eine Verbeugung vor dem Urvater der Ruhrpott-Comedians mit den vielen Klassikern.

Wolfgang Welter lebt als freier Schauspieler in Düsseldorf. 1989 gründete er das Kindertheater „Augen-Blick“. Neben zahlreichen Abstechern ins Film-, Fernseh- und Werbegeschäft wirkt er seitdem bei Lesungen mit, sprach Hörbücher ein und lieh den Figuren des Düsseldorfer Marionettentheaters seine Stimme.