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Kunst-Handwerkermarkt

Eine Premiere ganz anderer Art im stadt.bau.raum

21.01.2015 | 17:01 Uhr
Eine Premiere ganz anderer Art im stadt.bau.raum
Elke Schumacher vom stadt.bau.raum und Projektleiter Gert Schiffers von der Veranstaltungsagentur „Junge Kreativ“.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Eine Premiere ganz anderer Art findet im stadt.bau.raum an der Boniverstraße 30 statt. Am 31. Januar und 1. Februar öffnen sich die Türen der ehemaligen Maschinenhalle für einen Kunst-Handwerkermarkt.

Eine Premiere ganz anderer Art findet im stadt.bau.raum an der Boniverstraße 30 statt. Am 31. Januar und 1. Februar öffnen sich die Türen der ehemaligen Maschinenhalle für einen Kunst-Handwerkermarkt. „Es ist ein neuer Weg, ein neues Format für Gelsenkirchen“, sagt Elke Schumacher vom Veranstaltungsmanagement stadt.bau.raum.

Solange das Hans-Sachs-Haus im Sanierungsstadium war, war der stadt-bau.raum ein beliebter Ort für kleine und mittlere Veranstaltungen. Das ist er zwar immer noch – erst am vergangenen Freitag fand ein Jazz-Konzert statt –, doch die Resonanz ist weniger geworden. Deshalb sucht Elke Schumacher gezielt publikumswirksame Themen, die in die ehemalige Maschinenhalle locken.

Halle bietet Atmosphäre

Die Halle bietet Atmosphäre und Inspiration in Hülle und Fülle: hohe Decken, lichtdurchflutet, eine kleine Bühne. Ideal findet das auch Gert Schiffers von der Veranstaltungsagentur „Junge Kreativ“ in Baesweiler (bei Aachen). Sie passe genau in das Konzept der Agentur. „Wir suchen ausgefallene Locations für unsere Kunst-Handwerkermärkte.“ Beispiele gibt es einige: der Kastaniengarten in Bonn, Schloss Eicherhof in Leichlingen, das Weinmuseum Brömserburg in Rüdesheim.

Im Maschinenhaus werden Künstler und Kunsthandwerker die Besucher mit ausgefallenen Textilien, Schmuckunikaten, stilvollen und individuellen Wohnaccessoires, und Dekorationsobjekten aus Stoff oder Leder, innovativen Skulpturen sowie alten und neuen kunstvollen Mal- und Fototechniken begeistern. Hochwertiges Kunsthandwerk ist garantiert: Nur freischaffende Künstler und Handwerker, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, stellen ihre Kunst aus, bzw. demonstrieren ihre Fertigkeiten vor Ort.

Von Beauty bis Küche ist alles dabei

Ausstellungsthemen sind Beauty und Wellness, Kunsthandwerk und feine Küche. „35 bis 40 Aussteller“, so hofft Gert Schiffers, „werden nach Gelsenkirchen kommen.“ Eine Vorgeschmack: Sigrid Zimmermann (Bonn) stellt handgesiedete Seifen von Lilou her. Bettina Gatzkowski (Oberhausen) fertigt Glasperlen nach eigener Vorstellung und verarbeitet sie zu exklusiven Schmuckstücken. Andrea Rupprath (Oberhausen) entwirft Individuelles aus Wolle: Kleider, Röcke, Haarschmuck. Aus Gelsenkirchen ist die Kunsthandwerkerin Elisabeth Hämel vertreten. Barbara von Baeyer (Köln) präsentiert die Geheimnisse guter Küche: Öle und Kräuter. Kunstvolle Objekte aus Glas stellt Sabine Gottschalk (Bonn) aus.

Autor Thomas Althoff liest am Sonntag, 1. Februar, 15 Uhr, aus seinem Buch „Komm, wir schießen Kusselkopp“. Der Roman spielt im Ruhrgebiet der 50er Jahre. Der gebürtige Münsteraner wuchs in Rotthausen auf.

Der Kunst-Handwerkermarkt ist geöffnet am Samstag, 31. Januar, 12 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 1. Februar, 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 2 Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Dem Markt ist eine Cafeteria angeschlossen, in der es Kaffee und Kuchen gibt. Ort: Boniverstraße 30, Gelsenkirchen.

Irene Stock

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2015-01-21 17:01
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