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Rechtsextremismus

Eine Minute Schweigen für rechte Terroropfer

13.02.2012 | 17:34 Uhr
Eine Minute Schweigen für rechte Terroropfer
Obwohl es immer wieder Opfer rechter Gewalt gibt, demonstrieren Neonazis wie hier in Dresden offen Stärke. Der DGB ruft Arbeitnehmer in der Emscher-Lippe-Region auf, sich mit einer Schweigeminute am Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu beteiligen. Foto: ddp

Gelsenkirchen.Der DGB ruft Arbeitnehmer in der Emscher-Lippe-Region auf, sich am Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu beteiligen. Für eine Schweigeminute sollen die Beschäftigten am Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr inne halten. Die Gewerkschaften hoffen, dass viele Arbeitnehmer, Betriebs- und Personalräte mit dieser Schweigeminute ein Zeichen setzen.

Die Arbeitgeber unterstützen die Aktion. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) sehen sich gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremen Gedankengut entschieden entgegen zu treten. Mit dem stillen Gedenken an die Opfer solle ein „kraftvolles, gemeinsames Zeichen“ der Trauer und des Mitgefühls gesetzt werden.

Abscheu und Entsetzen

„Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde und Anschläge erfüllen uns mit Abscheu und Entsetzen. Wir sind zutiefst empört darüber, dass nach den Erfahrungen mit der Nazi-Diktatur diese Verbrechen durch die Staatsorgane nicht unterbunden werden konnten“, erklärt DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker.

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