Ein Weckruf des DGB

So ein Weckruf kann helfen. Es ist ja nicht so, dass die Absolventenquote an der WH nur in einem Jahr nicht ordentlich war. Josef Hülsdünker steht mit seiner Kritik für einen Beobachtungszeitraum. Warum also jetzt und nicht früher? Mit dem Hochschulpakt III gibt es eine direkte Verknüpfung von finanzieller Ausstattung mit dem Erfolg, den die Studierenden anstreben: dem Abschluss.

Nun sind Hochschulprofessoren keine Lehrer, sondern in erster Linie Wissenschaftler. Das darf man nicht vergessen. Das heißt auch nicht, dass ihnen der Erfolg der Studierenden womöglich gar nicht so am Herzen liegt. Doch wenn der DGB-Mann Hülsdünker fordert, dass die WH über ihr wissenschaftliches Personal sicherstellen muss, mit Förderung einerseits und verbesserter Didaktik andererseits, also mit der Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens, die Zahl der Studienabbrecher zu senken und die der Absolventen zu erhöhen, hat das schon eine besondere Qualität. Von Verbesserungen können am Ende beide Seiten profitieren: die Hochschule und die Studierenden.