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Ein Ückendorfer in Berlin

17.01.2013 | 16:51 Uhr
Ein Ückendorfer in Berlin
Joachim Poß, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Gelsenkirchen, lud Phil Amon für das Planspiel Zukunftsdialog 2013 nach Berlin ein.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen. Phil Almon aus Ückendorf ist als Teilnehmer für das Planspiel Zukunftsdialog 2013 der SPD-Bundestagsfraktion ausgewählt worden. Er reist auf Einladung des Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Joachim Poß Mitte April nach Berlin.

„Ich freue mich, dass wir mit Phil Almon einen jungen und engagierten Vertreter als Teilnehmer des Planspiels gefunden haben“, erklärte Poß. Der 17-jährige Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums ist auch Vorsitzender des Kinder- und Jugendforums Gelsenkirchen-Süd.

Er wurde von einer Jury ausgewählt, die aus Joachim Poß, der Juso-Vorsitzenden Sandra Latzke und der jüngsten SPD-Stadtverordneten, Carina Josten, bestand. Phil Almon zu seinen Erwartungen an das Planspiel: „Ich bin gespannt, wie die große Politik in Berlin funktioniert, und hoffe, dass ich daraus auch etwas für meine Arbeit vor Ort lernen kann“.

Dialog zwischen Jugend und Politik

Er hat die Möglichkeit, im direkten Austausch mit 150 anderen Teilnehmern von 16 bis 20 Jahren aus ganz Deutschland aktuelle Fragen der Bundespolitik, von Integration über Bildung bis Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren. „Wir sind neugierig auf die Ideen und Vorschläge, die die jungen Menschen nach Berlin mitbringen“, so Poß.

Das Planspiel Zukunftsdialog 2013 ist eine realistische, viertägige Simulation der Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion. Sie möchte damit einen neuen und modernen Dialog zwischen Jugend und Politik starten. Die Beratungsergebnisse der Jugendlichen werden den Abgeordneten zum Abschluss präsentiert und sollen in ihre Arbeit einfließen. Zum Planspiel gehören auch ein Besuchsprogramm und der Austausch mit Abgeordneten.

Nach der erfolgreichen Premiere im Frühjahr 2012 werden im April 2013 etwa 150 Schülerinnen und Schülern, Auszubildende, junge Wehr- und Freiwilligendienstleistende und Studierende nach Berlin kommen und aktiv Politik erleben.



Kommentare
19.01.2013
01:00
Ein Ückendorfer in Berlin
von flarak | #4

"Unersetzbar" ist Poß nicht. Aber mit seinem jetzigen Einfluss ein Trumpf für seinen Wahlkreis. Irgendwann wird es einen Wechsel geben - dann aber auch mit großen Fußstapfen.

18.01.2013
09:18
Ein Ückendorfer in Berlin
von roterosa | #3

#flarak
Es ist ehrenwert, dass sie die Kandidatenauswahl ihrer Partei für die Generation 65+ verteidigen (siehe auch Steinbrück). Nur wenn man ihrer Argumentation folgt, kann es ja niemals einen Nachfolger für diesen "unersetzbaren" Abgeordneten geben, allerdings fängt jeder mal klein an. Damit zieht die "neue" Zeit wohl vollkommen an der SPD vorbei und Herr Poß wird wohl den Jopi der SPD geben müssen.

18.01.2013
00:04
Ein Ückendorfer in Berlin
von flarak | #2

Ist doch gut, dass ein erfahrener Mann in herausgehobener Stellung in Berlin sitzt. Poß Nachfolger wird sich sehr anstrengen müsen, um den gleichen Einfluss zu erreichen.
Davor, dass Poß trotz der langen Routine sich immer noch um neue Projekte wie dieses Planspiel bemüht, kann man durchaus Respekt haben. Da sitzt einer, der nicht eingerostet ist.

17.01.2013
18:31
Ein Ückendorfer in Berlin
von roterosa | #1

Opa Poß ist also neugierig "auf die Ideen und Vorschläge, die die jungen Menschen nach Berlin mitbringen". Warum macht er dann nicht einfach Platz für die jungen Leute in seiner Partei, die könnten dann direkt ihre Ideen in Politik umsetzen und bräuchten ihre Zeit nicht mit sinnlosen Simulationen vergeuden. Sicherlich wird Opa Poß dann uns aber die Ergebnisse dieses "neuen und modernen Dialog zwischen Jugend und Politik" zwitschern, das wird crazy ;-) Lieber Phil, Dir geile Zeit in Berlin, aber wer soll diese PR Show eigentlich noch erst nehmen?

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