Ein neuer russischer Lebensmittelmarkt für Ückendorf

Der Leerstand am Dördelmannshof in Gelsenkirchen Ückendorf soll bald ein Ende haben.
Der Leerstand am Dördelmannshof in Gelsenkirchen Ückendorf soll bald ein Ende haben.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Anwohnern und lokalen Politikern war der Leerstand am Dördelsmannhof in Ückendorf lange Zeit ein Dorn im Auge. Eine Lösung ist in Sicht

Gelsenkirchen.. „Unser Ortsverein hat über Jahre die Leerstandssituation im ehemaligen Plus- beziehungsweise Netto-Markt an der Einmündung ins Gewerbegebiet Am Dördelmannshof begleitet und eine Nutzungsperspektive angemahnt“, erklärt der SPD-Stadtverordnete und Ortsvereinsvorsitzende Ulli Jacob.

Der Kommunalpolitiker ist jetzt erleichtert – eine Anfrage seines Kollegen, des SPD-Bezirksverordneten Gianluca Bruno, hat endlich die erhoffte Antwort gebracht: „Ein neuer Nutzer ist gefunden. Im Frühjahr wird ein russischer Lebensmittelmarkt den Leerstand vollständig beziehen. Durch die Ersteigerung der gesamten Immobilie ist dem neuen Nutzer zudem die Beendigung der zuvor schwierigen Eigentümersituation gelungen.“

Produktvielfalt am Dördelmannshof

Auch Gianluca Bruno ist zufrieden mit der Antwort auf seine Anfrage, die die Verwaltung als Teil der Sitzungsunterlagen für die anstehende Sitzung der Bezirksvertretung Süd am kommenden Dienstag vorgelegt hat: „Die SPD-Bezirksfraktion hat gemeinsam mit den SPD-Stadtverordneten nicht locker gelassen, um eine Perspektive für den Standort zu erhalten und auch gegen Widerstände eine Folgenutzung durch den nahversorgungsrelevanten Einzelhandel zu ermöglichen. Nach einer langen Durststrecke sind wir diesen Weg jetzt erfolgreich zu Ende gegangen.“

„Der russische Lebensmittelmarkt wird die Produktvielfalt am Dördelmannshof bereichern und kann durch das Angebot osteuropäischer Spezialitäten auch Kundenschichten von außerhalb Ückendorfs an den Standort locken“, ergänzt der SPD-Bezirksverordnete Fred Ausmeier. Auch er begrüßt die Entwicklung: „Mit der Beseitigung des Leerstands gewinnt das Gewerbegebiet auch optisch wieder an Attraktivität.“