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Ein Nachschlagwerk für die Stadt

14.12.2009 | 08:00 Uhr

Das Internetforum Gelsenkirchener Geschichten stellte im Industrie-Club ihr erstes Buch vor. Großes Lob für die Veröffentlichung und die Aktivitäten des Forums gab es von Oberbürgermeister Frank Baranowski.

Das Internetforum proudly presents: „Gelsenkirchener Geschichten - Eine Stadtbereisung”. Am Samstag stellten die Gelsenkirchener Geschichten (GG) ihr erstes Buch im Industrie-Club an der Zeppelinallee vor rund 120 Gästen vor.

Frank Baranowski ließ es sich nicht nehmen, anlässlich der Buchveröffentlichung ein Grußwort zu halten - in seiner Eigenschaft als Oberbürgermeister, aber auch als einer von rund 1900 GG-Usern. Und dieses Grußwort hörte sich stellenweise an wie eine ultimative Lobhudelei.

„Die Gelsenkirchener Geschichten, egal ob online oder in der Hartkopie, sind mittlerweile so etwas wie das Nachschlagwerk für unsere Stadt”, sagte Baranowski. Es sei die Stadtinformation, die 24 Stunden geöffnet sei. „Wer hier keine Antwort auf seine Fragen findet, dem wird wohl nicht mehr zu helfen sein”, so die Stadtspitze.

Erste Antworten auf die Frage nach dem Inhalt des Buches gaben die GGler Lothar Lange, Marie-Ce´cile Duclerq und Rudolf Hörne - technisch unterstützt von Stephan Göllner - in einer launigen Präsentation (mit Längen gegen Ende). In den vorgestellten Texten aus der „Stadtbereisung” offenbarte sich die Bandbreite dieses Buches, an dem neben der 16-köpfigen Redaktion zahlreiche GGler und Gastautoren wie Klaus-Peter Wolf mitgeschrieben haben.

Zu hören gab's im Industire-Club Erinnerungen an einen Schulweg in Scholven, das Bekenntnis eines „politischen” Fassaden-Beschmutzers („Trotzdem: Kaiserstraße”), Tiefsinniges über den „Bergbau der Seele” oder einfach nur Limericks mit Lokalbezug. Kostprobe:

Ein Lüstling aus Erle,

der grapscht sich ne Perle.

Er traf auf Renate,

die konnte Karate.

Seitdem steht er nur noch auf Kerle.

Das in 1000er Auflage veröffentlichte Buch geht heute in den Handel (siehe Kasten)

Lars-Oliver Christoph

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Kommentare
15.12.2009
10:19
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von Jason de Mer | #7

Kunst und Kultur sind in aller Regel gewinnfrei :)

Mancher macht alles selbst...mancher lässt sich halt ein wenig von den Agenda 21 Typen was zustecken, ist doch alles kein Problem..Ich hoffe das die Banner der Urbanausen gewinnbringend versteigert werden, dann haben die Künstler wenigstens was auffm Beutel.

15.12.2009
09:54
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von axel O | #6

Das Buch ist mit viel Arbeit und Liebe entstanden und geht quasi zum Selbstkostenpreis über den Ladentisch. Die Verkaufsstellen (wie z.B. Buchhandlung Junius) leisten diesen Dienst als Freude an der Sache und nicht aus pecunären Gründen. Wenn das jemand anders sieht, so muß man das natürlich auch respektieren.

15.12.2009
09:51
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von Verwaltung der GG | #5

Vertrieb ohne Gewinn:

Wir tun in dieser Stadt hier zusammen viel, um Bürgerengagement zu gestalten und zu unterstützen!
Wir tun in dieser Stadt noch mehr, um Lebensqualität zu erhalten und zu beschreiben - und Mut zu machen.
Darum geht es, und nicht um Verkaufszahlen
Das Buch ist gewinnfrei, genauso wie die anderen Aktionen der GG (siehe Urbanausen und andere Enagements in und für 2010).

Freie und selbstständige Kaufleute, Handwerker, Gewerbetreibende und viele mehr unterstützen diesen Ansatz, weil sie es so wollen!

15.12.2009
08:05
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von Jason de Mer | #4

Hier
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=201478#201478

kann man mal lesen, was einige User da für ein Rechtsverständnis haben.

Die Alteingesessene Buraner Buchhandlung Kottmann wird da auch durch gezogen.

Was haben die GG denn gedacht? Das eine Buchhandlung ein Buch für umsonst vertreiben ? Ja Open Source und so, ne? .....

15.12.2009
00:44
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von GelsenkirchenBlog | #3

Manueller Trackback:
Buchvorstellung der GG:
http://www.gelsenclan.de/index.php/buchprasentation-der-gg-2/

14.12.2009
23:03
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von Buchwurm | #2

Der AntiGG findet alles mies. Hauptsache, er kann sich feige hinter seinem Anonym verstecken.

14.12.2009
22:34
Ein Nachschlagwerk für die Stadt
von Anti GG | #1

Der Frank, der findet alles toll, Hauptsache, er kann in die Kamera lächeln!

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