Ein Kommentar von Inge Ansahl

Diese Veranstaltung war schlicht hanebüchen. Mitglieder, die noch nicht einmal den Inhalt der Stellungnahme ihres Landes- und Ortsverbandes zur Verstrickung des Kinderschutzbundes in Geschäfte der Neustart kft kannten. Eine in Ermangelung von Satzungskenntnissen zwar geplante, aber nicht zustande gekommene Vorstandswahl. Kandidaten, – Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Gill (SPD) war noch schnell dem DKSB beigetreten – die, wenn auch mit ehrenhafter Absicht, wie Phönix aus der Asche bereit standen. Und dann noch der menschlich unanständige Umgang mit der Kassiererin, die schon im Vorfeld der Sitzung bedrängt worden war, sie solle zurück treten. Obwohl die sich keiner Schuld bewusst ist. Die saubere Lösung wäre gewesen, Thomas Frings zum sofortigen Rücktritt aufzufordern, um sich klar von einem Mann zu distanzieren, der den Kinderschutzbund für seine eigenen Interessen missbraucht hat. Wobei sich auch hier wieder die Frage stellt: Wer hat von dieser Mauschelei gewusst – und geschwiegen? Sicher ist: Einen konsequenten Schnitt gibt es nach dieser Versammlung nicht. Wohl neue Leute, die jetzt die Aufgabe haben, den Ruf des DKSB wieder herzustellen.