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Ein Begegnungsort für Jung und Alt

22.05.2012 | 17:58 Uhr
Ein Begegnungsort für Jung und Alt
Ruhr-Café heißt das neue Angebot des Caritas-Seniorenheims an der Ruhrstraße in Gelsenkirchen-Schalke. Bei der Eröffnung dabei: Hilde Rönsch (v.l.), Erika Rechnitz und Anni Dahlems. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen. Großer Andrang herrschte gestern Nachmittag an der Ruhrstraße: Zur feierlichen Eröffnung des Ruhr-Cafés kamen zahlreiche Besucher zum Liebfrauenstift, um den neuen Treffpunkt für Jung und Alt zu begutachten. Entwickelt wurde dieses Nachbarschafts-Café von der Evangelischen Kirchengemeinde Bulmke durch das Projekt „Netzwerk Gemeinsam Wohnen und Leben im Alter “ und dem Liebfrauenstift der Caritas.

„Wir möchten den Hausbewohnern die Möglichkeit zum Klönen und Quatschen geben“, sagt Susanne Helmke, Projektleiterin des Netzwerks. „Junge und alte Besucher können hier zu erschwinglichen Preisen gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und Kuchen essen.“

Begegnungsort für alle Altersgruppen

Ab sofort hat das Ruhr-Café jeden Dienstag von 14.30 bis 16.30 Uhr sowohl für die Hausbewohner des Liebfrauenstifts als auch für Besucher aus der Nachbarschaft geöffnet. „Das Café soll ein Begegnungsort für alle Altersgruppen sein. Hier kann man längere Zeit gemütlich zusammensitzen“, erklärt Sozialdienstleiterin Katja Knoop. „Wir möchten das Haus für den Stadtteil und die Nachbarschaft öffnen.“

Betrieben wird das Café von ehrenamtlichen Helfern, die die Gäste mit Leckereien versorgen. Zur Eröffnung gab es Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelkuchen. „Wir haben jede Woche zwei andere Sorten im Angebot. Die Besucher können aber auch mitbestimmen und Wünsche äußern“, erzählt Helmke.

Alle Gäste sollen sich wohlfühlen

Der Raum im Erdgeschoss ist übrigens frisch renoviert worden und erstrahlt nun in hellen Farben. „Die gemütliche Atmosphäre war uns natürlich besonders wichtig“, so Helmke weiter. „Schließlich möchten wir, dass sich alle Gäste wohlfühlen.“ In den nächsten Wochen sollen aber noch weitere Bilder an den Wänden angebracht werden.

Bei der Eröffnung wurde das Angebot bereits gut angenommen. Bis auf den letzten Platz füllte sich das Café, das natürlich barrierefrei erreichbar ist. „Wir möchten Leben ins Haus bringen. Das ist der Sinn der Sache“, sagt Helmke.

Gesucht werden weiterhin helfende Hände. Wer ehrenamtlich mitarbeiten möchte, kann sich gerne unter  0209- 9827999 bei Katja Knoop melden.

Jessica Hellmann



Kommentare
22.05.2012
22:20
Kantschte mal sehen
von somjotien | #1

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Alle Cafes in Krankenhäusern und Pflegeheimen in Ehrenamtshand???

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