Eigentümer und Bewohner zugleich in der Pflicht

Fixe Abhilfe, zumindest teils, versprach Tobias Heyne, Sprecher von Gelsendienste. „Über Sperrmüll an der Herbertstraße sind wir am 8. Januar anonym per Telefon benachrichtigt worden. Die Abfuhr ist veranlasst.“ Was die überquellenden Tonnen an der Schwäbischen Straße beträfe, da sei der Hausbesitzer am 2. Januar angeschrieben worden, Abhilfe zu schaffen. Gleiches gelte für die Bismarckstraße. Sprich: Die Tonnen müssen außer zur Leerung runter vom Gehweg, bei großen Müllmengen zusätzliche blaue Beutel von den Bewohnern gekauft oder eine weitere Tonne vom Eigentümer geordert werden. Er habe auch dafür zu sorgen, dass richtig getrennt werde.

Heyne betonte mit Blick auf die Ehmsenstraße, dass aus Gründen des Schutzes die Müllwerker überquellende Tonnen nicht leeren. „Sowohl die Mitnahme von abgelegten Müllbeuteln als auch das Schütten von überfüllten Tonnen ist verboten.“ Zu groß sei das Risiko von Stich- oder Schnittverletzungen, wenn ein Sack herunterfalle und ein Mitarbeiter reflexartig danach greife oder bloß einen Sack aufhebe. Und weiter: „Reagiert ein Eigentümer nicht auf die Post, gibt es weitere Eskalationsstufen bis hin zu Ordnungsstrafen.“ Wertstoffhöfe nähmen Müll an, Sonderleerungen seien möglich, bei Sperrmüll sogar mehrfach kostenlos im Jahr.