Eigene Studie beauftragt

Markus Schwardtmann hat den „Hotelmarkt Report“ bestellt. Bewerten mag er die Studie daher noch nicht, zweifelt aber zumindest eine Zahl an: Laut Studie werden 30 Prozent der angebotenen Betten – und damit außergewöhnlich viel – „Erholungs-, Ferienheimen, Schulungseinrichtungen oder Rehakliniken zugeordnet. Für Schwardtmann kann der Wert nicht stimmen. Doch auch er sieht durchaus, dass Gelsenkirchen „ein schwieriger Standort“ für Investoren ist. „Den Bereich Tourismus haben wir erst in den letzten zwei, drei Jahren so richtig angepackt und über das Tourismusforum mit der lokalen Hotellerie neue Angebote entwickelt. Wir sind dabei Gelsenkirchen da zu platzieren, wo die Stadt hingehört.“

Am „Makrostandort“ können die Tourismusexperten wenig ändern, aber an anderen Stellschrauben drehen. Im letzten Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsförderung und Tourismus wurde eine eigene Studie in Auftrag gegeben, die im Spätherbst vorliegen soll. Schwardtmann: „Wir wollen vor allem wissen, wo unsere Touristen herkommen. Sind es Tagesgäste, Arbeiter, Reviertouristen, Menschen, die wegen Schalke 04 kommen, oder Sofa-Touristen, die Verwandte besuchen?“