Die WAZ sucht Gelsenkirchener Leibgerichte

Möglichst regional, einfach und garniert mit einer Anekdote sollten die Gerichte sein, die die Leser vorschlagen.
Möglichst regional, einfach und garniert mit einer Anekdote sollten die Gerichte sein, die die Leser vorschlagen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Neue Serie: Die Redaktion Gelsenkirchen stellt liebste Rezepte der Leser vor. Eine Jury wählt zehn Gerichte aus, dann wird gekocht, gegessen – und darüber geschrieben.

Gelsenkirchen.. Was brutzelt und brodelt in Gelsenkirchens Kochtöpfen und Pfannen? Deftige Ruhrgebietsrezepte, vielleicht sogar eine königsblaue Spezialität? Oder Rezepte mit ganz anderer Geschichte, aus fernen Ländern, mit exotischen Gewürzen und ungewöhnlichen Zutaten?

Unter dem Titel „Das isst der Pott“ ist die WAZ auf der Suche nach Leibgerichten von Gelsenkirchenern. Erzählen Sie uns, was Sie zu Hause gerne auftischen!

Alltagstaugliche Rezepte

Wir hoffen auf Rezepte, die alltagstauglich sind, also nicht zu aufwendig und nicht zu teuer. Aus allen Einsendungen wird eine Jury – nach festgelegten Kriterien – die zehn geeignetsten Rezepte aussuchen. Diese möchte die Redaktion dann mit Ihnen, liebe Leser, kochen. Wir besuchen Sie daheim in Ihrer Küche, wir schauen Ihnen über die Schulter, schneiden und schnibbeln mit Ihnen, filetieren, pochieren, tranchieren, schmoren. Anschließend stellen wir Sie und Ihre Rezeptgeschichte im Lokalteil vor.

Sobald die zehnteilige Serie – die zeitgleich in fast allen Revierstädten läuft – abgeschlossen ist, entscheiden die Leser, welches Gelsenkirchener Rezept ihnen am besten gefallen hat – und deshalb an der revierweiten Ausscheidung teilnehmen soll. Am Ende, genauer gesagt, im Sommer 2015, wird es dann feststehen: das Ruhrgebietsrezept überhaupt! Mit etwas Glück kommt es aus Gelsenkirchen . . .

Blutwurst mit Stampfkartoffeln ist ein Klassiker

Küche à la Ruhrpott – dazu gehören Klassiker wie Blutwurst mit Stampfkartoffeln, Stielmus mit Speck, Himmel und Erde, schmackhafte Eintöpfe und, und, und. Gerade weil der Alltag der Menschen immer stressiger wird, werden alltagstaugliche Gerichte gesucht. Es geht also nicht ums Drei-Gänge-Menü oder den Festtagsbraten. Wer ein Rezept einsenden möchte, sollte einige Punkte beachten.

So machen Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Etwa den Aufwand: Denn Zeit ist knapp im Alltag. Viel mehr als eine Stunde sollte es nicht dauern, bis das Gericht fertig ist. Bezahlbarkeit: Ein Alltagsgericht sollte kein Vermögen kosten. Regionalität: Ihr Rezept hat gute Chancen, wenn die Zutaten aus der Region stammen bzw. hier angebaut werden. Komplexität: Wir suchen einfache Rezepte, keine Kochkunst auf Sterne-Niveau. Wenn diese trotzdem schmackhaft und originell sind – super! Besonderheit: Was macht den Pfiff Ihres Lieblingsgerichtes aus? Was verleiht ihm die spezielle Würze? Und zu guter Letzt’ die Geschichte: Erzählen Sie uns die Geschichte zu Ihrem Rezept: Ist es womöglich ein Rezept, das noch von der Oma stammt? Oder nur zu ganz besonderen Anlässen aufgetischt wird?