Die Vorzüge des Stadtteils und der Wohnungen in Schalke herausstellen

Was können Vermieter im Stadtteil Schalke tun, um Mieter für ihre Wohnungen zu bekommen? Unser Foto zeigt einen Teil der Grenzstraße.
Was können Vermieter im Stadtteil Schalke tun, um Mieter für ihre Wohnungen zu bekommen? Unser Foto zeigt einen Teil der Grenzstraße.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Was können Vermieter tun, um Mieter zu finden? Diese Frage ging das zehnte Eigentümerforum Schalke im Begegnungszentrum an der Grenzstraße nach.

Gelsenkirchen.. Was können Vermieter tun, um Mieter zu finden? Diese Frage ging das zehnte Eigentümerforum Schalke im Begegnungszentrum an der Grenzstraße nach. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Stadtteilbüro Schalke, welches zum Projekt Stadterneuerung GE gehört. Dort können sich Eigentümer kostenlos informieren über Themen wie Sanierung, Finanzierung und Fördermittel, Modernisierungsumbau oder Mietrecht.

Modernisierungsberaterin Mouna Nasta erklärte, wie Eigentümer ihre Immobilien bewerben können, um neue Mieter anzusprechen. Denn: Oft ist das Angebot größer als die Nachfrage. Allein in Schalke gibt es Straßenzüge, in denen bis zu 20 Prozent der Wohnungen nicht vermietet werden. Um die potenzielle Mieter zu erreichen, müssen die Eigentümer sich deren Wünschen annähern. Dazu zählen zum Beispiel die Renovierung von Badezimmern, eine gepflegte Fassade, ein Balkon oder ein Garten. Besonders auf dem Wohnmarkt gefragt sind große Wohnungen für Familien sowie altersgerechte und barrierefreie Einheiten.

Richtig bewerben

Um Neu-Mieter zu erreichen, können Eigentümer ihre Immobilie über eine Zeitungsannonce oder in einem Internetportal bewerben. Im „Netz“ kommt es neben einem ansprechenden Text darauf an, Fotos der Wohnung hochzuladen. Referentin Nasta zeigte den Eigentümern dazu positive wie negative Beispiele. Die Bilder der Immobilien sollten hell und freundlich wirken. Sie sollten möglichst viel von der Außenfassade und dem Wohnraum zeigen. Ein kurzer und prägnanter Anzeigentext ist ebenfalls wichtig. Dabei sollte der Vorteil der Wohnung hervorgehoben werden, wie zum Beispiel „Zentrumsnähe“ oder „mit guter Verkehrsanbindung“. „Trotzdem darf natürlich nichts verschwiegen werden“, sagte Mouna Nasta.

Wer Informationen über die Stadtentwicklung bekommen möchte, ist am Samstag, 9. Mai, ins Hans-Sachs-Haus eingeladen. Anlässlich des „Tages der Städtebauförderung“ stellt die Stadterneuerung ihre 20-jährige Arbeit vor. Ab 13 Uhr beginnt die Ausstellung im Hans-Sachs-Haus mit einer anschließenden Bus-Tour zu den verschiedenen Projektgebieten Hassel, Schalke und Tossehof.