Die späte Mutterschaft liegt im Trend

Frauen werden offenbar in Gelsenkirchen später Mütter. Nach einem Medienbericht hatten nach den für 2013 vorliegenden Geburtenzahlen 60 der 2037 geborenen Kinder eine bei der Geburt mindestens 40 Jahre alte Mutter. Das sind 2,9 Prozent.

Damit liegt der Wert etwas mehr als doppelt so hoch (2,1-mal) wie 1995. Bundesweit waren 4,1 Prozent der Frauen, die 2013 ein Kind bekamen älter als 40 Jahre. Noch deutlicher zeigt sich der Trend zur späten Mutterschaft, wenn die Zahl der über 35-jährigen Mütter der Maßstab ist. Denn diese stellten 2013 bei uns rund 16,3 Prozent der Mütter (1995 waren es erst 10 Prozent). Insgesamt ist die Zahl der Geburten in Gelsenkirchen 2013 gegenüber 2012 mit 2037 um 75 gesunken.

Die Fallzahlen der späten Mütter steigen zwar. Aber die meisten Frauen (und auch Paare) ziehen es noch immer vor, Kinder zu haben, die nicht als Enkel gelten können: Im Jahr 2013 hatten in Gelsenkirchen 117 Neugeborene eine Mutter unter 20 (1995: 129). Bei 415 Babys war die frischgebackene Mama zwischen 20 und 25 Jahre alt (1995: 694), bei 595 Babys zwischen 25 und 30 Jahren (1995: 1006). Unter 35 Jahren waren 578 Mütter (1995: 644).

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