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Die Menschen bewegen sich zu wenig

20.01.2015 | 17:30 Uhr

Die Zahl der übergewichtigen Erwachsenen in Gelsenkirchen nimmt laut letzter Mikrozensusbefragung zu: „2013 waren 58,7 Prozent der über 18-jährigen Einwohner Gelsenkirchens übergewichtig, 2005 waren es nur 53,5 Prozent“, so Frank Heckmann, Regionalgeschäftsführer der IKK classic (WAZ berichtete). Unterschiede gibt es dabei zwischen Frauen und Männern. Waren 2013 schon 66,3 Prozent (2005: 61,2 Prozent) der Männer übergewichtig, waren es bei den Frauen 51,1 Prozent (2005: 46,2 Prozent).

„Gelsenkirchen liegt mit einem Anteil an Übergewichtigen von 58,7 Prozent deutlich über dem NRW-Landesdurchschnitt von 52,8 Prozent“, so Heckmann. Als übergewichtig gelten laut Weltgesundheitsorganisation Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 25, als stark übergewichtig mit einem BMI ab 30. Demzufolge wäre ein 1,80 Meter großer Mann ab 81 Kilogramm übergewichtig und ab 97 Kilogramm stark übergewichtig, wenn man Körperbau und Muskelmasse außer Acht lassen würden.

Die Ursachen für den Anstieg des Übergewichts sind: weniger körperliche Arbeit, wachsende Motorisierung sowie eine hochkalorische Ernährung. Gleichzeitig bewegen sich die Menschen immer weniger und verbrennen nicht die Nahrungsmengen, die sie zu sich nehmen. Heckmann: „Zu ersten Beschwerden bei Übergewicht zählen Kurzatmigkeit, Schwitzen sowie Kreuz- und Gelenkschmerzen. Als gefährlicher erweisen sich aber Folgekrankheiten wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Diabetes Typ 2.“

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2015-01-20 17:30
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