Deutsche Nachwuchshacker auf dem Siegertreppchen

Nachwuchs-Hacker aus ganz Europa trafen sich in dieser Woche in Düsseldorf zur „European Cyber Security Challenge“, die vom Gelsenkirchener Institut für Internetsicherheit mitgeplant wurde.
Nachwuchs-Hacker aus ganz Europa trafen sich in dieser Woche in Düsseldorf zur „European Cyber Security Challenge“, die vom Gelsenkirchener Institut für Internetsicherheit mitgeplant wurde.
Foto: Silas Stein
Bei der „Cyber Security Challenge“ traten Nachwuchshacker aus zehn Ländern gegeneinander an. Das Institut für Internetsicherheit war mit dabei.

Gelsenkirchen..  Beim Finale der „European Cyber Security Challenge“ in Düsseldorf traten die 100 besten Nachwuchs-Hacker aus zehn Ländern am Dienstag und Mittwoch gegeneinander an. Mitinitiator des Wettbewerbs war das Gelsenkirchener Institut für Internetsicherheit.

Das deutsche Team belegte bei dieser Challenge diesmal den dritten Platz. „Es war ein spannender Fight bis zur letzten Sekunde: Beim Finale der European Cyber Security Challenge konnte sich das Team aus Spanien knapp gegen Rumänien durchsetzen. Nach einer intensiven Aufholjagd konnte sich das deutsche Team den dritten Platz vor Österreich sichern“, schreiben die Veranstalter.

Bei der Challenge musste sich jedes der zehn Teams um vier eigene Server kümmern, die einige Sicherheitslücken aufwiesen. Ihre Aufgabe: Die Lücken aufspüren und abdichten, gleichzeitig die anderen Server attackieren, um die anderen Teams auszubooten.

Erst in der letzten Aufgabe des Tages fiel am Mittwoch die Entscheidung zugunsten des deutschen Teams, das lange Zeit im Rückstand war, dann aber stark aufholte.

Der Europäische Wettbewerb fand am Mittwoch in Düsseldorf statt, NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hatte ihn eröffnet und die Bedeutung des Wettbewerbs für die Zukunft der IT-Sicherheit hervorgehoben. Während die IT-Talente bei der Challenge konzentriert arbeiteten, fanden direkt nebenan eine Recruitung-Messe und eine IT-Sicherheitskonferenz statt. Dabei stellten sich die Big Player der Branche vor – und warben um Nachwuchskräfte aus der Hacker-Szene, die in Zukunft dafür sorgen sollen, Computerprogramme sicherer zu machen.