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Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief

29.07.2012 | 17:00 Uhr
Johanna Krug fand in ihrem Briefkasten Post mit für die unverständlichen Forderungen. Absender: die Deutsche Annington.Foto: Michael Korte / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.   Weil sie angeblich die Miete nicht gezahlt hat, bekam eine 62-jährige Mieterin einer Wohnung der Deutschen Annington einen blauen Brief inklusive happiger Mahngebühren. Dabei hat Johanna Krug sehr wohl pünktlich bezahlt. Der Fehler liegt wohl im Verrechungssystem der Annington.

Johanna Krug wollte es nicht glauben, was sie da aus ihrem Briefkasten zog. Was in der Schule vor Jahren Schülern mit mäßigen Noten drohte, lag jetzt als sichtbarer Makel vor ihr: Ein blauer Brief. Ihr Vermieter, die Deutsche Annington, hatte das Schreiben für die vermeintlich säumige Mietzahlerin veranlasst. Dabei hatte die 62-Jährige, die seit 15 Jahren in der Lucasstraße in Horst wohnt, ein Guthaben auf ihrem Mietkonto.

Johanna Krug, die seit Jahren im Rollstuhl sitzt, ärgert sich nicht nur über das leuchtend blaue Dokument, das sie offensichtlich als Mietschuldnerin brandmarken solle, sondern auch über die „schlampige Arbeit“ des Vermieters. Mit 411,15 Euro soll sie angeblich im Mietrückstand sein, wird ihr vorgeworfen. Dazu wurden ihr Mahngebühren inklusive der Vormonate über 31,50 Euro aufgebrummt. Sollte sie nicht bis zum 27. Juli die fällige Summe bezahlen, kämen noch einmal Inkassogebühren zuzüglich einer Ausgabenpauschale dazu.

Miet-Explosion
Schock für Annington-Mieterin - 36 Prozent mehr Miete

Wenige Wochen, nachdem eine Frau eine "preiswerte" Wohnung der Deutschen Annington anmietete, kündigte diese eine Modernisierung an. 100 Euro mehr Miete, das sind 36 Prozent mehr - nach einer im Brief angekündigten Modernisierung - sollte sie künftig zahlen. Ein heftiger Schlag ins Kontor.

Guthaben von den Heizkosten

Die Deutsche Annington hatte zur Eintreibung ihrer Forderung gleich die Konzerntochter „Deutsche Wohn-Inkasso GmbH“ als Vollstrecker eingeschaltet. Empört sich die 62-Jährige: „Aus der beigefügten Kontoaufstellung geht klar hervor, dass ich ein Guthaben auf dem Mietkonto habe. Bei der Annington weiß eine Hand nicht, was die andere tut.“ Sie beschloss, sich beim Vermieter über das „unverschämte Vorgehen“ beschweren.

Nach einer längeren Geduldsprobe am Telefon entkam sie schließlich doch noch der Endlosschleife und sprach mit einer Mitarbeiterin. Die habe zunächst festgestellt, dass die Forderung schon berechtigt sein werde. Bevor sie letztendlich doch einräumte, dass es auch ein Systemfehler sein könnte.

"Das Geld steht mir sofort zu"

Dabei kann sich Johanna Krug durchaus denken, warum die Annington bei der Abrechnung nicht so richtig durchblickt. Die 62-Jährige überweist ihre Miete Monat für Monat selbst, statt sie abbuchen zu lassen. Als sich im Mai bei der Abrechnung der Heizkosten ein Überschuss von 478 Euro ergab, verrechnete Johanna Krug ihr Guthaben mit der Monatsmiete für Juni. Sie überwies dementsprechend nur 65,32 Euro.

Mieterprotest
Annington-Mieter kämpfen gegen Betriebskostenabrechnung

In der Abrechnung der Siedlung Flöz Dickebank tauchen Kosten für den Gehölzschnitt auf. Aber: Manche Grünflächen sind gar nicht vorhanden. Bei anderen nehmen die Mieter seit Jahren diese Grünarbeiten selbst in die Hand.

Die Annington schreibt ihren Mietern regelmäßig erst im übernächsten Monat die möglichen Guthaben gut. Eine Praxis, die die Horsterin nicht akzeptiert: „Das Geld steht mir sofort zu. Ich lasse es lieber auf meinem privaten Konto verzinsen, als Annington mit meinem Guthaben arbeiten zu lassen."

Der Service ist schlechter geworden

Johanna Krug: „Wer nicht am Einzugsverfahren teilnimmt, der hat Schwierigkeiten mit dem Unternehmen. Jeder, der seine Miete überweist, scheint verdächtig zu sein.“ Viele Nachbarn hätten sich schon über den rüden Ton beschwert. Die Umstrukturierung bei Annington, ist Johanna Krug überzeugt, habe zu einer Verschlechterung des Services geführt.

So arbeite die neue Putzkolonne nicht gut und sei außerdem schlecht ausgestattet. Eine Fachfirma für die Gartenpflege existiere nicht mehr und einen direkten Ansprechpartner bei der Deutschen Annington gebe es schon lange nicht mehr.

Angst um eine Siedlung

Annington-Sprecher Dr. Jürgen Frech räumte Fehler ein und entschuldigte sich bei der Mieterin. „Die Mahnung hätte nicht herausgehen dürfen.“ Einen Ansprechpartner sollen die Mieter auch wieder bekommen. Im Dezember, so Frech, werde ein eigener Objektbetreuer eingestellt. Der Hausmeister soll möglichst in der Nähe der Quartiere wohnen und Sprechstunden anbieten.

Klaus Johann



Kommentare
23.08.2012
15:50
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Olli_Essen | #31

Hallo ich wohne nicht in Gelsenkirchen sondern in Essen und habe son schreiben heute auch bekommen trotz Guthaben auf dem Konto in höhe von 25€ .

langsam frage ich mich ob die überhaupt noch normal sind schreiben ja jetzt auch noch eine ab den 1.2.2013 vor welchen Kabelanbieter man nutzen soll wenn man Kabel Tv ( Internet und Telefon über kabel haben will und das dann auch noch von der Deutschen Telekom die ehe überteuert sind.

Dann will man Kabel gebühren haben ob wohl man keine Kabel nutz ich finde das die Deutsche Annington Ihre Mieter mittlerweile Abzockt um ihre schulden zu begleichen (meine Meinung und Gefühl)

31.07.2012
10:22
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von peppina | #30

Es ist schon erstaunlich wieviel Resonanz es auf diesen Artikel gibt.
Die Mieterin hat sich zunächst mit Annington in Verbindung gesetzt hat um die Gutschrift abzurufen. Es erfolgte auch ein Vermerk auf dem Mieterkonto, zugleich wurde ein Mahnstopp eingerichtet. Diese Absprache erfolgte sehr freundlich, da gab es überhaupt keine Probleme. Der blaue Mahnbrief kam erst 7 Wochen später. In der Zwischenzeit war schon wieder eine reguläre Mietzahlung erfolgt. So wie grundsätzlich die Miete per Dauerauftrag, seit 15 Jahren, pünktlich gezahlt wird.
In der Zwischenzeit hat sich Annington sehr freundlich, für diesen Irrtum, entschuldigt.
Es gab im Kontoauszug noch andere ungeklärte Posten, zu Gunsten des Mieters, die durch diesen Vorgang erst aufgefallen sind. Jetzt ist aber alles genau abgesprochen und damit erledigt. Wenn es in der Vergangenheit nicht gehäuft so unerfreuliche Umstände gegeben hätte wäre der Artikel auch nicht geschrieben worden. Wie gesagt, hat sich die DA entschuldigt.

1 Antwort
Immerhin
von eulenspiegel777 | #30-1

Also richtig verstanden? - In der 22. KW hat die Mieterin für Juni incl Verrechnung Guthaben gezahlt, in der 26. KW. zahlte sie die nächste Miete, in der 29. KW (!!!) kam die Mahnung - nun schreiben wir die 31. KW. Wann wurde der Mahnstopp eingerichtet - vor oder nach der Mahnung; vor oder nach Protest der Mieterin?
Und die DA hat sich sehr freundlich für "Irrtum" entschuldigt - immmerhin (das ist ja wohl mehr als selbstverständlich).

Und welches sind die gehäuft unerfreulichen Umstände?
Und da wundert man (wer?) sich über die Resonanz auf diesen Artikel.

30.07.2012
16:40
DA Buchhaltungssoftware ist Schrott?
von eulenspiegel777 | #29

Mit jeder nicht urzeitlichen Buchhaltungssoftware kann selbst eine nicht geschulte Debitorenbuchhaltungskraft einen Ausgleich des Forderungskonto trotz Saldierung von Mietforderung mit Nebenkostenguthaben vornehmen. Der Computer gleicht den Zahlbetrag auf dem Bankkontoauszug automatisch mit dem Kontostand des Debitorenkontos (entspricht dem der Mieterin übersandten Kontenauszug) ab und schlägt den Ausgleich vor. Nur wenn dieser Bearbeitungsschritt von der zuständigen Kraft nicht erfolgt - schlägt der Computer entsprechend einer vorab vorgenommen Programmierung den Versand einer Mahnung vor. Selbst dann ist es in einer ordnungsgemäß geführten Buchhaltung üblich nochmals die Notwendigkeit einer Mahnung zu kontrollieren.
Ergo gibt es mehrere Möglichkeiten warum die Mieterin einen blauen Brief erhalten hat:
- die Software ist Schrott
- die Buchhaltungskraft hat nicht korrekt gearbeitet
- die Kontrolle war fehlerhaft bzw. ist nicht erfolgt.
Also DA ist in der Pflicht.

30.07.2012
13:39
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von ExWalsumer | #28

Ein bischen viel Theater um eine Kleinigkeit. Allerdings gut, das man die im Artikel zu lesenden Misstände auch aufdeckt. Wenn man eine Nebenkostenabrechnung erstellt, kann man auch automatisch das Guthaben überweisen bzw. direkt mit reinschreiben, das dies mit der nächsten Monatsrechnung verrechnet wird und nciht erst Monate später. Genau so will das Unternehmen ja die Nachzahlung sofort haben und nicht erst wenn dem Mieter danach ist.

Ich hätte allerdigns gar nciht so viel Aufstand gemacht. Einfach einen Freundlichen Brief schreiben (Unfreundlich bringt nix. Dumme Menschen lernen nicht durch ein "Du du du" sondern durch ein freundliches "Ich greif dir mal unter die Arme"), in dem man darauf hin weist, das man der Meinugn ist, das alles korrekt ist und in diesem Fall vielleicht noch ein Hinweise auf den Fehler.

Wenn man weiß, das man recht hat, einfach weiter Mahnungen und Inkassos generell ignorieren und erst wenn was vom Gericht kommt wieder reagieren.

30.07.2012
13:38
Natürlich ...
von Partik | #27

... steigen die Gebühren mit jeder Mahnung. Ärger mit seinem Vermieter kann man vermeiden, indem man grundsätzlich erstmal seine Miete zahlt, so wie es vertraglich vereinbart wurde.

Wenn Probleme auftauchen, kontaktiert man seinen Vermieter, weist auf einen eventuellen Misstand hin und setzt eine Frist zur Behebung. Wer selber aktiv wird, und Zahlungen gegeneinander verrechnet usw. , darf sich auch nicht beschweren, wenn intern das Buchungschaos ausbricht, und Inkassounternehmen losgejagt werden.

Merke: Mietzahlung ungleich Mietvereinbarung = Mahnung/Inkasso. Egal, ob jetzt der einzelne Mieter beschließt. wegen irgendwas einen selbstgewählten Monat unter dem Strich weniger zahlen zu müssen.

2 Antworten
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Robert_Meier | #27-1

So wie ich das verstehe ist dies bei der Annington jedoch üblich, dass ein Guthaben aus der Abrechnung mit der Miete verrechnet wird. Das ganze passiert jedoch immer erst einen Monat später. So dass es hierzu kam. Außerdem soll ja lt. Text auf der beigefüghten Kontenübersicht das Guthaben ersichtlich gewesen sein....

Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von peppina | #27-2

Genau, herzzerreissend, wegen Rollstuhl. Die Frau hat wohl zu viel Langeweile!
Das ist doch wohl Ihre Denke, habe ich recht?


30.07.2012
13:36
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Hubelwusel | #26

Und morgen hier an dieser Stelle : Elvira Schnippensiek bekommt zu Unrecht eine Mahnung des Stromversorgers, obwohl sie einen Tag zuvor überwiesen hat. Bleiben Sie dran und lesen Sie auch morgen wieder eine herzzerreissende Geschichte aus dem Leben Ihre Nachbarn.......

30.07.2012
13:07
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Josef56 | #25

Ich habe der Annington schon vor 8 Monaten verboten mir blaue Briefe zu schicken.
Aber das läßt Annington bzw.Ihrer Wohninkasso kalt.Die Wohninkasso ist gegründet worden, damit Annington noch eine zusätzliche Einnahmequelle hat.
Die Gebühren steigen bei jeder weiteren Mahnung.
Annington weiß doch ganz genau, dass die wenigsten Mieter das Geld für einen Anwalt haben und das viele Anwälte auf Mietstreitigkeiten keine Lust haben weil der Streitwert zu gering ist,viel Arbeit damit verbunden ist und sie nichts verdienen können Das was Annington macht ist alles sehr wohl überlegt und hat System.
Ältere Mieter sind verunsichert und zahlen damit Sie Ihre Ruhe haben. Die wenigen Mieter die doch kämpfen, die nimmt Annington gerne in Kauf.Mit diesen Kämpfern einigt sich Annington oder verzichtet ganz auf die Forderung.So war es bei mir auch.
Mein Tip: Annington sofort die Konto Einzugsermächtigung entziehen und das zuviel abgebuchte Geld umgehend zurückbuchen lassen.

3 Antworten
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Neutraler-100 | #25-1

Bekanntlich können Mahngebühren durch
pünktliche Mietzahlungen gespart werden.

Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Mit_Schmackes | #25-2

Wie wäre es, wenn Sie vor einem Tipp erst mal den Artikel lesen?
Wo wurde denn hier zu viel Geld abgebucht?

Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Neutraler-100 | #25-3

Dann lesen Sie mal den Kommentar #25-1
In diesem Kommentar steht:

Ich habe der Annington schon vor 8 Monaten verboten mir blaue Briefe zu schicken.
Aber das läßt Annington bzw.Ihrer Wohninkasso kalt.Die Wohninkasso ist gegründet worden, damit Annington noch eine zusätzliche Einnahmequelle hat.
Die Gebühren steigen bei jeder weiteren Mahnung.

Auf diesen Kommentar #25-1bezieht sich die Feststellung:
Mahnkosten können durch pünktliche Mietzahlungen gespart werden.

Ist der Kommentar 25-2 nun verstanden worden?

30.07.2012
12:11
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von MAYDAY | #24

Sofort einen Anwalt einschalten. So wird es Anninton wenigstens teurer da sie diese Kosten auch noch tragen muß.

1 Antwort
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Otto99 | #24-1

Und die Kosten werden dann bei der nächsten Mieterhöhung indirekt auf alle Mieter umgelegt, sehr schlauer Vorschlag.

30.07.2012
12:08
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von mine1975 | #23

die DA ist eines der Unternehmen, die meinen, mit billigen Zeitarbeitskräften eine ordnungsgemäße Wohnungsverwaltung samt Buchhaltung besetzen zu können, doch die Fachkräfte da draußen tun sich das nicht an !

30.07.2012
11:45
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Ex-Ruhrgebietler | #22

Aha. "Miet-Skandal", so so. Wer braucht eigentlich noch die BLÖD-Zeitung wenn es doch die WAZ gibt?

Ich habe selbst bei einem Unternehmen gearbeitet das von der DA aufgekauft wurde. Schon da war es üblich, das Miete und BK-Guthaben separat behandelt wurden, einfach aus dem Grund um eine saubere Trennung zu haben. Ein BK-Guthaben ist gewissermaßen ein Sondereffekt, der mit der laufenden Mietzahlung nichts zu tun hat. Leider kam es immer wieder vor das irgendwelche Spezeln ganz schlau einfach die beiden Sachen miteinander verrechnet haben (natürlich ohne Bescheid zu sagen). Klassischer Fall: Mieter mit Einzugsermächtigung sieht das er Geld aus BK zurückbekommt. Am nächsten Monatsersten sieht er, oh Schreck, das die volle Miete abgebucht wurde. Entsetzt läßt er die Abbuchung bei der Bank stornieren und überweist die gekürzte Miete. Gleichzeitig veranlaßt das Computersystem automatisch die Auszahlung des Guthabens. Wenn man dann den Mieter kontaktiert und um Überweisung der restlichen Mie

2 Antworten
Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von Ex-Ruhrgebietler | #22-1

te bittet, erntet man im besten Fall ein doofes Gesicht. Umgekehrt ist es übrigens noch NIE passiert das jemand eine Nachzahlung von sich aus überwiesen hat, das läßt man gerne liegen bis das sich der Vermieter meldet. Wenn schon einer glaubt er muß den Zahlenjongleur spielen dann soll er sich wenigstens beim zuständigen Sachbearbeiter vorher melden, so daß man evtl. im System Anpassungen vornehmen kann. Aber nein, man ist ja schlau und die anderen alle doof, und im Ernstfall rennt man zur WAZ und heult sich richtig aus.

Lächerlich!

Deutsche Annington schickt zahlender Mieterin in Gelsenkirchen blauen Brief
von peppina | #22-2

Ob Sie es glauben oder nicht, die Mieterin hat Kontakt aufgenommen und es wurde sogar ein Vermerk geschrieben.
Außerdem will die DA immer alle Guthaben mit den Mietzahlungen verrechenen nur eben nicht zum nächstmöglichen Termin. Für den einzelnen Mieter macht das auf dem Sparbuch ja kein Vermögen aus, bei der Annington aber für tausende Wohnungen ein ganz erkleckliches Sümmchen. Sonst hätte die Verzögerung doch keinen Sinn.

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