Der Nagel für den Amigonianer-Kalender bleibt frei

Kalender war gestern (hier das Titelblatt 2013), neue Kreativität ist bei den Amigonianern angesagt.
Kalender war gestern (hier das Titelblatt 2013), neue Kreativität ist bei den Amigonianern angesagt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bruder Anno regt zu der Überlegung an, was jeder an der Kalenderstelle an den Nagel hängen bzw. welche Gewohnheiten er aufgeben kann.

Gelsenkirchen.. 1989 fiel die Mauer. Heute, 25 Jahre später, denkt man auch in der Feldmark an dieses großartige Ereignis – aber nicht nur. Denn das Jahr 1989 markierte auch hier, im Süden Gelsenkirchens, einen Neuanfang: Der Jugendtreff der Amigonianer an der Aldenhofenstraße wurde eingeweiht.

Bruder Anno Müller beschreibt es so: „Mit der Eröffnung der ,Baracke’ konnten wir den Kindern und Jugendlichen in der Feldmark endlich ein ,zweites Zuhause’ bieten. So bezeichnen viele unserer Besucher das unscheinbare Holzhaus“. Unscheinbar oder nicht: Die Arbeit der Amigonianer ist im Aufwind. Nicht nur im Jahr des Doppel-Jubiläums 2014.

Mehr als ein Jahresrückblick

Das neue Jahr beginnt, wie das alte geendet hat: Einsatz für junge Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gleichzeitig hängen die Amigonianer eine Tradition an den Nagel. Gestützt auf die Worte von Papst Franziskus, der sagte „Der Auftrag der Kirche verlangt, das bequeme pastorale Kriterium des ,Es wurde immer so gemacht’“, hängen die Ordensbrüder und das Mitarbeiterteam ihren alljährlichen Kalender im übertragenen Sinne an den Nagel. Bruder Anno regt zu der Überlegung an, was jeder an der Kalenderstelle nun an den Nagel hängen kann. „Welche Gewohnheiten sollte ich aufgeben und stattdessen etwas Neues wagen?“

„Viva la vida – es lebe das Leben“ ist der Titel des lesenswerten Jahresberichts des Vereins Amigonianer Soziale Werke e.V. 2014, der viel mehr ist, als „nur“ ein Jahresrückblick. Er listet das Angebot an den Standorten in der Feldmark und in Schalke (Haus Eintracht) auf, dokumentiert – natürlich – das eigene Doppeljubiläum (125 Jahre Ordensgemeinschaft, 25 Jahre Amigonianer-Jugendtreff in Gelsenkirchen), stellt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor und erinnert in Bildern an Feste, Aktionen und zufriedene, gelöste Kinder und Jugendliche.

Info auf www.amigonianer.org