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Der Mythos Schalke bekommt neuen Songstoff fürs Lokalkolorit

20.07.2012 | 18:27 Uhr
Der Mythos Schalke bekommt neuen Songstoff fürs Lokalkolorit
Die Kurt-Schumacher-Straße zwischen Berliner Brücke und Caubstraße ist in den letzten Jahren durch die Ansiedlung verschiedener großer Fan-Organisationen zum Zentrum der Fan-Kultur rund um den Bundesligisten FC Schalke 04 geworden. Im November 2011 wurde die „Schalker Meile - Die Meile der Traditionen“ eingeweiht.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.  „Schalker sein“ - Eine Fan-Hymne soll Geld zugunsten des Projektes „Schalker Meile“ einspielen. Produzent und Schalke-Fan Frank Ester schrieb den Text, und Friedel Geratsch, der Sänger und Gründer der NDW-Kultband „Geier Sturzflug“ steuerte die Komposition bei.

Die lange Liste der Lieder , die den Schalke-Mythos besingen, ist um einen Titel reicher. „Schalker sein“ hat dennoch eine besondere Note. Der Song „von Fans – für Fans“ soll Geld in die Kasse des Projekts „Schalker Meile“ spülen.

„Egal, ob das 100 oder 1000 Euro werden. Wir haben tausende Ideen, aber alles kostet Geld. Deshalb brauchen wir jeden Euro. Und wichtig ist natürlich auch, dass wir über so eine Sache weitere Öffentlichkeit kriegen“, sagt Olivier Kruschinski von den Supporters, der schon zur WM 2006 den Anstoß für die „Schalker Meile“ lieferte.

In Downloadstores erhältlich

Im Zuge eines historischen Stadtteilrundgangs mit dem Supporters-Vorstand traf der Musiker, Produzent und Schalke -Fan Frank Ester (selbst Schalker und Vereinsmitglied) auf Kruschinski. Die Lied-Idee brachte er ein, schrieb den Text, und Friedel Geratsch, der Sänger und Gründer der NDW-Kultband „Geier Sturzflug“ steuerte die passende Komposition bei. Das Ergebnis kann ab sofort in Downloadstores (www.itunes.de, www.musicload.de etc.) gekauft werden. Auf Youtube gibt es eine Version zum Reinhören.

100 Prozent der Verkaufserlöse, so die Supporters, sind für Meilen-Projekte rund um die Glückaufkampfbahn zwischen Berliner Brücke und A-42-Unterführung. Ein erster Termin steht im August an. Dann wird die Haltestelle Uechtingstraße offiziell in „Schalker Meile“ umbenannt. Blau-weiße Zukunftsmusik fürs Lokalkolorit liefert der Supportersclub darüber hinaus reichlich: „Wir wollen 15, 16 leerstehende Ladenlokale dekorieren, die Autobahnbrücke groß beschildern, die Oberleitungsmasten sollen blau gestrichen, blaue Leuchtstelen aufgestellt werden...“

Jörn Stender

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