Der Mann vor Ort
28.05.2008 | 20:05 Uhr 2008-05-28T20:05:52+0200Lars Ehm arbeitet für das Landtags-Wahlkreisbüro von Oliver Wittke. Schon mit 19 CDU-Mitglied
Lars Ehm, so heißt der "Büroleiter" vor Ort von Oliver Wittke: Der CDU-Landtagsabgeordnete, der wie berichtet Ende 2007 wieder ins Düsseldorfer NRW-Parlament nachrückte, stellte gestern in der Parteizentrale an der Munckelstraße seinen Mitarbeiter für das Abgeordnetenbüro vor.
Der ist jung, 32 Jahre alt, und verbindet für Wittke berufliche wie politische Qualitäten. Sein Mitarbeiter ist gelernter Bankkaufmann, Jurist mit frisch absolviertem zweiten Staatsexamen und kennt sich zudem aus mit der Kommunalpolitik. Der mit 19 als Schüler in die CDU eingetretene Ehm ist Verbands- und zugleich Fraktionsvorsitzender der CDU in seiner Heimatstadt Oer-Erkenschwick. Über den bis zu Wittkes Rückkehr als Abgeordneter für Gelsenkirchen zuständigen CDU-Parlamentarier Josef Hovenjürgen hatte Wittke den 32-Jährigen kennen gelernt. "Es hat sofort gefunkt", so Wittke.
Arbeitete Ehm bislang seit Jahresanfang ein, zwei Tage in der Woche in Gelsenkirchen, wo er auch seine Banklehre gemacht hatte, ist er nun jeden Tag im Parteibüro und organisiert Wittkes Präsenz vor Ort. "Ich bin froh, dass es die Anlaufstelle jetzt gibt", so Wittke, der sich "Verzahnung und Synergie" mit dem Wahlkreisbüro des CDU-Bundestagsabgeordneten Meckelburg erhofft.
Auch ohne Abgeordnetenmandat fühlte sich Wittke als NRW-Bauminister "nie weg aus Gelsenkirchen". Eher umgekehrt: "Ich verstehe mich auch als Gelsenkirchener Minister", verweist er auf besonderes ministerielles Augenmerk auf seine Heimatstadt und nennt Beispiele: Fördermittel fürs Hans-Sachs-Haus, Gelder für marode Kirchen, fürs Schloß Horst (700 000 E für die Vorburg, plus 300 000 E Reserve, "wenn die Stadt schnell ist"). -er
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