Der Felsen an der Schleuse singt wieder

Die Winterpause für die Emscherkunst-Skulptur „Monument for a Forgotten Future“ ist beendet. Ab dem heutigen Mittwoch erklingt aus der Felsnachbildung der renommierten Künstler Olaf Nicolai (Berlin) und Douglas Gordon (Glasgow/Berlin) erneut die Symphonie der schottischen Rockband Mogwai.

Die zwölf Meter hohe künstliche Felsformation wurde im Rahmen der ersten Emscherkunst-Ausstellung im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 errichtet. Aus dem Inneren ist die 26-minütige Komposition zu hören. Fahrradfahrer und Spaziergänger können sich damit nun auch auf die nächste Emscherkunst vom 4. Juni bis 18. September 2016 einstimmen lassen.

Dauerhaft aufgestellt ist die Skulptur in unmittelbarer Emschernähe auf der sogenannten „Wilden Insel“ an den Schleusen in Gelsenkirchen-Heßler. Es handelt sich dabei um die Nachbildung einer realen Felsformation aus dem Joshua Tree Nationalpark in den USA.

Die schottische Band Mogwai komponierte hierfür eine Symphonie, ein „Lied für die Emscher“. Die Monumentalskulptur auf dem Gelände einer ehemaligen Halde fungiert gleichermaßen als ‚unnatürliche Naturerscheinung‘ wie auch als Ort der Imagination und Sehnsüchte. Den Sommer über können Besucher, nah an den Fels gelehnt, nun wieder der 26-minütigen Komposition aus dem Inneren lauschen.

Der Felsen ist zu finden an den Schleusen 1-29. Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Gelände der Schleuse. Zur „Wilden Insel“ gelangt man von dort über einen Weg, der über die Schleusen verläuft. Dahinter führt eine Treppe hinauf auf das Plateau der „Wilden Insel“. Oben angekommen 200 Meter nach links, an der Spitze der ‚Wilden Insel‘ befindet sich das „Monument“.