Claudia Lüke aus Gelsenkirchen wird in Australien zum Star

Claudia Lüke kehrte für ein Kunstprojekt nach Australien zurück, wo sie Anfang des Jahres als „Artist in Residence“ war.
Claudia Lüke kehrte für ein Kunstprojekt nach Australien zurück, wo sie Anfang des Jahres als „Artist in Residence“ war.
Foto: BigC
Was wir bereits wissen
Künstlerin wurde zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres für eine Ausstellung in die Nähe von Sydney eingeladen.

Gelsenkirchen.. Kaum war die Gelsenkirchener Künstlerin Claudia Lüke wieder zurück in ihrem Atelier an der Luitpoldstraße, da konnte sie auch schon wieder die Koffer packen: Die Regional Gallery in Hawkesbury in der Nähe von Sydney hatte sie eingeladen, in der Ausstellung „Best of Residencies“ ihre Arbeiten zu zeigen.

Anfang 2015 hatte Claudia Lüke mehrere Wochen lang in dem kleinen Künstlerörtchen residiert und vor Ort gearbeitet. Schon damals war ihre Kunst, für die sie sich direkt vor Ort inspirieren ließ, beim Publikum gut angekommen. Nach einer Reise durch Australien war die Künstlerin Ende März nach Gelsenkirchen zurück gekehrt – und erhielt postwendend die Einladung, sich wieder auf den Weg nach Australien zu machen.

Videoclip feiert Premiere

„Zum 20. Jubiläum der Galerie in Hawkeybury wurden die besten Gastkünstler noch einmal eingeladen, unter anderem sind Künstler aus Rumänien, Singapur und Korea dabei“, erzählt Lüke, die am 20. Juni vor großem Publikum in Australien auch einen „Artists talk“, also eine Einführung in ihr Werk, gestaltete. Zudem hatte sie einen Videoclip über ihre Australienreise im Gepäck, der mit Musik der Gelsenkirchener Combo „Bloodclub“ und von Peter Fengler unterlegt war – und in Australien Premiere feierte.

„Vielleicht werde ich den Clip nach meiner Rückkehr auch mal zu einem Offenen Atelier in Gelsenkirchen zeigen“, verrät Claudia Lüke. Diese „Deutschland-Premiere“ wird sich aber noch ein wenig verschieben, denn im Anschluss an ihre spontane zweite Australienreise in diesem Jahr ist Claudia Lüke im englischen Newcastle unterwegs. „Auch dort besteht Interesse an meinen Arbeiten und an meiner Fähigkeit, Kunstprojekte mit Kollegen zu entwickeln“, erklärt sie.