Gelsenkirchen gewinnt bei...
City-Fest vereint Alt- und Neustadt
05.01.2010 | 17:50 Uhr 2010-01-05T17:50:00+0100
Der landesweite Innenstadt-Wettbewerb „Ab in die Mitte” beschert der Gelsenkirchener City vom 1. bis 10. Juli wieder ein zehntägiges Festival, das diesmal den Brückenschlag zwischen Neustadt und Altstadt zum Ziel hat.
„Wenn's möglich ist, mach's möglich” war die Projekt-Bewerbungsidee der Stadtmarketinggesellschaft, die mit 19 weiteren NRW-Städten von der Jury nun ausgewählt wurde, Das verkündete gestern das NRW-Bauministerium. Weitere Revierstädte sind unter anderem Oberhausen und Castrop-Rauxel. „Schön, dass wir wieder dabei sind”, freut sich SMG-Chef Wolfgang Lalakakis, zumal die Fördersumme diesmal recht üppig sein soll.
Gelsenkirchen will aus der Not eine Tugend machen, aus dem Problem ein Potenzial. Und das Problem ist die Trennung zwischen Neu- und Altstadt mit dem Hauptbahnhof als „Verbindungshalle” dazwischen. „Wir wollen die Grenzen überwinden”, erklärt Lalakakis. Idee ist zum Beispiel, dies- und jenseits des Bahnhofs auf Großbildwänden per Webcams zu übertragen, was gerade „auf der anderen Seite” los ist. Bahnhof, Bahnhofscenter sowie die Fußgängerzonen Bahnhofstraße und Bochumer Straße sollen zu miteinander verbundenen Aktionsflächen werden, für einen internationalen Basar der Möglichkeiten etwa. Als große Mitmach-Aktion soll mit Baukisten gearbeitet und gespielt werden.
13:40
Auf der Bochumer gibt es nur 2 Döner Läden, 1 mal in der nähe von Aldi und einmal am Wissenschaftspark, und der Laden hat ein Wert von ca 100.000€ und ist einer der besten Döner Läden in Gelsenkirchen, und Umgebung. In dem Laden waren schon Deutsche Rapper (Eko) essen, und zur Mittags Zeit essen dort viele Geschäftsleute.
Es schmeckt dort auch recht gut.
An sich finde ich die Idee gut, in den nächsten Jahren wird Ückendorf und die Bochumerstrasse noch belebter werden und zu einen Zentrum werden. Es wird alles mit Mr.Chicken anfangen!
Ich bin mal Gespannt ob es auch passiert.
08:17
Wirklich tolle Idee: Check-Point Hauptbahnhof. Über Web-Cams können sich die Bürger beider Seiten kundig machen, was vorn Bahnhof und hintern Bahnhof passiert. Wenns möglich ist, machs möglich. Was ist denn mit vorn Kanal und hintern Kanal? Zwischen GE und Buer gibts doch auch schon immer ein Problem! Kann man da nicht am Kanal auch ein paar Baukisten hinstellen? Bei diesen üppigen Fördersummen zur Grenzüberwindung sicherlich machbar.
Und den Bahnhof als Verbindungshalle find ich auch Klasse. Wenn man oben auf dem Bahnsteig steht, könnten beide Seiten auch schön nach Drüben gucken. Als erweitertes Projekt wären vielleicht Verbindungsbahnsteige möglich. Gleis 6+7 für die hintern Bahnhof und Gleis 4+5 für die vorn Bahnhof.
Für Verständigung muss man ja immer offen sein. Und wenn das funktioniert über die Verbindungskiste, pardon, Verbindungshalle Bahnhof, sollte man vielleicht auch mal über internationale Projekte dieser Art nachdenken. Kisten für die Welt. Naja, soweit sind wir ja noch nicht. Aber wer weiß!!!
19:31
@ # 2 von Michael Körber
Bochumer Straße? Höherwertige Erlebnisgastronomie?
Da sind doch schon genug Dönerbuden.
Oder wenn wollen Sie auf der Bochumer Straße ansprechen?
19:09
Ein Brückenschlag wäre zum Beispiel der Weihnachtsmarkt auf der Bochumer Strasse, dazu höherwertige Erlebnisgastronomie. Im Zuge der Umgestaltung Bochumer Strasse/Neustadtplatz sowie der Neubau des Justiz-Zentrums ergibt sich zum ersten mal eine echte Chance, diesen City-Bereich auch entsprechend zu nutzen. Die zahlreichen Schnellrestaurants und anderen seltsamen Geschäfte lassen zudem die Frage nach der Rentabilität aufkommen.
18:11
Für Radfahrer ist der Bahnhof seit dem Umbau alles andere als ein Brückenschlag.