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CDU: Das Tempo auf der Feldmarkstraße nicht reduzieren

22.01.2015 | 00:12 Uhr

Die CDU-Feldmark lehnt eine Temporeduzierung von 50 auf 30 Stundenkilometer auf der Feldmarkstraße zwischen Boniverstraße und Hans-Böckler-Allee ab. Die Stadtverwaltung, so die Union, sehe die Maßnahme als Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung, die in Verbindung mit einer entsprechenden Ampelschaltung helfen soll, einen besseren Verkehrsfluss herzustellen.

Dazu sagt Werner Wöll, Stadtverordneter und Vorsitzender der CDU-Feldmark: „Die Maßnahme soll auch zur Lärmreduzierung in dem Abschnitt beitragen. Dabei wird aber verkannt, dass das Gleisbett der Straßenbahnlinie 107 bereits erneuert und die Pflastersteine durch Asphalt ersetzt wurden. Mit Mitteln des Konjunkturpakets 2 wurde zudem der marode Asphalt durch Flüsterasphalt ersetzt. Diese beiden Maßnahmen zusammen haben bereits zu einer erheblichen Reduzierung des Verkehrslärms in diesem Streckenabschnitt beigetragen.“

Die Feldmarkstraße sei, so Wöll weiter, eine Hauptverkehrsstraße im Stadtgebiet und stelle eine wichtige innerstädtische Verbindung zwischen Gelsenkirchen und Essen dar. Nicht zuletzt deshalb werde auch die Straßenbahnlinie 107 über diesen Abschnitt geführt. Die Leistungsfähigkeit dieser Verbindung dürfe nicht durch eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer reduziert werden, die auch für die Straßenbahn gelten würde. Wöll: „Grundsätzlich ist eine Ampelkoordination zur Verstetigung des Verkehrsflusses begrüßenswert.“ Eine verkehrliche Aufwertung des Straßenabschnitts könnte nach Ansicht der CDU-Feldmark durch die Errichtung eines Radstreifens erfolgen.

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10262006
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CDU: Das Tempo auf der Feldmarkstraße nicht reduzieren
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