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Caritas macht Zeitung

03.05.2012 | 17:32 Uhr
Caritas macht Zeitung
Redakteur Michael Voregger (l.) und Caritas-Direktor Dr. Peter Spannenkrebs bei der Publica-Lektüre.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Die mittlerweile dritte „PubliCa“ ist draußen. Das Blatt für Gelsenkirchen hat eine 5000er-Auflage und kommt mit neuem Layout daher.

Das Mädchen auf dem Titelbild sieht nicht gesund aus. Das Foto in der beinahe leeren Geldbörse zeigt ein blasses Kind mit müdem, resignierendem Blick und dunklen Augenringen darunter. Neben der Geldbörse ist so gerade noch ein Asthma-Spray zu erkennen. „Armut macht krank “ lautet der Titel der bundesweiten Caritas-Kampagne, die der hiesige Verband für die aktuelle Ausgabe seiner Zeitung „PubliCa“ übernommen hat.

Ab sofort liegt das Produkt mit einer Auflage von 5000 Stück in den Gelsenkirchener Caritas-Einrichtungen aus. Aber nicht nur dort. „Wir sind dabei, den Verteiler zu erweitern“, sagt Redakteur Michael Voregger. So liege die Publica jetzt etwa auch in der VHS aus. Und in Zukunft soll das Printprodukt auch in Arztpraxen und Apotheken zu finden sein.

Es ist zwar erst die dritte Ausgabe der lokalen Caritas-Zeitung, trotzdem gibt es schon Veränderungen im Blatt. „Wir sind gestartet mit viel Text und wenig Bild. Wir haben die Publica leserfreundlich verändert“, zieht Caritas-Direktor Dr. Peter Spannenkrebs. Und Michael Voregger ergänzt: „Das Layout ist jetzt aufgeräumter, die Bilder größer. Und es gibt regelmäßige Rubriken.“ Neu ist auch das Umweltpapier auf dem die Publica jetzt gedruckt wird. Der Name der Caritas-Zeitung ist übrigens das Resultat eines internen Wettbewerbs.

Publica erscheint zwei Mal im Jahr

Apropos intern: auch Mitarbeiter sollen in Zukunft an der Publica mitschreiben. „Die Texte werden teilweise vom Bundesverband übernommen“, erklärt Michael Voregger. Daran ändert sich nichts. Auch Gastbeiträge finden sich in der Publica – etwa aus der Gelsenkirchener Kinder-Umweltzeitung oder dem Hamburger Straßenmagazin „Hin und Kunzt“ zum Thema Lebensmittelverschwendung.

Das Schwerpunktthema Armut setzt sich in der aktuellen Ausgabe auf den Seiten 2 und 3 fort. Da geht es um das Gelsenkirchener Arzt-Mobil, eine Armutsstatistik für Deutschland und um die interaktive Online-Ausstellung „Explore Poverty“ (deutsch: „Erkunde Armut“). Um die Quartiersarbeit von Caritas und Awo und um Neuigkeiten aus der Rubrik Kinder geht es auf Seite 4.

Und auch Rudi Assauer und seine Demenzerkrankung werden behandelt. „Der Demenz-Bezug zu Rudi Assauer ist eine willkommene Gelegenheit, um das Thema aus der Tabu-Zone herauszuholen“, sagt Peter Spannenkrebs. Die Publica erscheint zwei Mal im Jahr.



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