California Fitness in Gelsenkirchen hat über 1000 Mitglieder

Seit 33 Jahren besteht das Fitness-Studio California an der Wildenbruchstraße in Gelsenkirchen. Seit Anbeginn führt Wolfgang Gruschinski die Geschäfte der Fitness Company.
Seit 33 Jahren besteht das Fitness-Studio California an der Wildenbruchstraße in Gelsenkirchen. Seit Anbeginn führt Wolfgang Gruschinski die Geschäfte der Fitness Company.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
California Fitness Company“ feiert 33-Jähriges bestehen in Gelsenkirchen. Der Betrieb hat sich gegen zunehmende Konkurrenz behauptet. Frauenanteil: fast 50 Prozent.

Gelsenkirchen.. Schon der Anblick der Marterstrecke aktiviert die Schweißdrüsen. Hier pumpen Herren mit gut ausgebauten Muskelpaketen die kiloschwer bepackten Stangen immer wieder in die Horizontale, dort versuchen leichtgewichtigere Männer und Frauen durch ständige Zugbewegungen den Rücken zu stärken. Der Schweiß fließt, Handtücher saugen ihn wieder auf, das Muskelspiel beginnt von Neuem. Mit zunehmendem Muskelaufbau verbessert sich schließlich die Fettverbrennung.

Kraftsportler seit der Jugend

Im Studio der „California Fitness Company“ (CFC) ist die Muskelfamilie auch dann aktiv, wenn draußen die Sonne unbarmherzig knallt und ohnehin schon für ausreichende Schwitzorgien sorgt.

Der Körper kommt im Gerätedickicht nicht zur Ruhe. An 80 Quälgestellen können Brustmuskulatur aufgebaut, Rücken und Po gestärkt, Bauch gestrafft, Bizeps knüppelhart geformt werden. Auf dem Laufband dagegen ist Ausdauertraining angesagt, der Kreislauf kommt in Schwung. Der Lohn für die Ausdauer: Mann und Frau sind zufriedener mit ihrem Körper, so manche überflüssigen Pfunde sind wie weggeblasen. Der Trend, den Körper in der Freizeit zu verwöhnen, scheint ungebrochen. Seit 33 Jahren formen und quälen Mitglieder ihre Körper im Studio der Fitness Company.

Für die Fitnessbranche scheint die lange Überlebenszeit ein biblisches Alter zu sein. „Es ist schon ungewöhnlich“, sagt Inhaber Wolfgang Gruschinski, der stolz ist, sich so lange gegen zunehmende Konkurrenz behauptet zu haben. Der 59-Jährige selbstständige Kaufmann war lange in der Möbelbranche tätig und schon als junger Mann begeisterter Kraftsportler. Als er bei CFC begann, hatte das Studio 100 Mitglieder. Heute sind es über 1000, die regelmäßig die Herausforderung an den Geräten suchen. Die Konkurrenz ist groß, immer mehr Ketten drängen auf den Markt. Gruschinski sieht die persönliche Ansprache und individuelle Betreuung als wesentliche Gründe, die Mitglieder langfristig binden zu können. „Wir sitzen häufig zusammen und reden miteinander. Die Menschen mögen die familiäre Atmosphäre.“

Die Älteren trainieren in der Früh’

Jeder, der sich anmeldet, erhält zunächst eine Einweisung und anschließend Trainingspläne, die auf die Bedürfnisse des Mitgliedes eingehen. Zwischen 17 und 60 Jahre alt ist die Fitnessgesellschaft, die fast zur Hälfte aus Frauen besteht. „Eine ungewöhnlich hohe Quote“, findet auch der Chef, der dieses Verhältnis als Ergebnis der Wohlfühlatmosphäre sieht. Morgens sind häufig die älteren Damen an den Geräten, nachmittags erscheinen die Jüngeren. Den Schweiß, den die Mitglieder an den Geräten gelassen haben, können sie an der Bar beim Wasserzapfen wieder ausgleichen.

Auch der Saunabesuch gehört neben Kursen in Aerobic, Ausdauer oder Body-Styling zum Service. Zum Jubiläumsjahr will der Chef ein besonderes Paket schnüren: „Die flottesten, die sich für zwei Jahre anmelden, brauchen den Beitrag nur für ein Jahr zu zahlen.“

Heimstatt an der Wildenbruchstraße