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Sinfoniekonzerte

Bruckners „fantastische“ Fünfte macht den Auftakt

28.08.2012 | 19:24 Uhr
Bruckners „fantastische“ Fünfte macht den Auftakt
Die Neue Philharmonie Westfalen gibt nächste Woche im MiR den Auftakt für die neue Saison.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.  Die musikalische Sommerpause ist beendet, am Montag, 3. September und Dienstag, 4. September, steht das erste Sinfoniekonzert der Saison 2012/13 im Großen Haus des Musiktheaters im Revier auf dem Spielplan.

Die Neue Philharmonie Westfalen setzt unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Heiko Mathias Förster dabei den in der vergangenen Saison erfolgreich gespielten Anton-Bruckner-Zyklus fort.

Diesmal ist Bruckners „Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105“ an der Reihe, die der Komponist selber in Anlehnung an die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz als „die Fantastische“ bezeichnete. An anderer Stelle nannte er sie sein „kontrapunktisches Meisterstück“ – die Zuhörer dürfen sich bei diesem Sinfoniekonzert selbst ein Urteil mit den Ohren bilden.

Bruckners Werk vorangestellt wird das frühromantische „Konzert für Trompete und Orchester E-Dur“ von Johann Nepumuk Hummel, das zu den schönsten Trompetenkonzerten der Musikgeschichte zählt. Was Hummel einst bei seinem Lehrer Wolfgang Amadeus Mozart gelernt hat, kann man aus diesem Werk heraushören. So wird das Konzert zur musikalischen Entdeckungsreise.

Interpretiert wird das Trompetenwerk von der Neuen Philharmonie Westfalen gemeinsam mit dem ungarischen Trompeten-Superstar Gabor Boldoczki. Beide Konzerte im Musiktheater beginnen um 19.30 Uhr.

Anne Bolsmann

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