Bösen Überraschungen vorbeugen

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Nordrhein-Westfalen ist als erstes Bundesland in die Ferien gegangen. Der Mieterbund hat daher eine Checkliste erstellt, damit auf die Urlauber nach ihrer Rückkehr keine unliebsame Überraschung wartet.

Es sollte sichergestellt sein, dass Zahlungstermine für Miete und Nebenkosten, Strom, Telefon, Gas und Versicherungen auch während der Ferienzeit eingehalten werden. Eine Überprüfung der Rauchmelder ist ebenso ratsam, denn ein Fehlalarm kann teuer werden. Und falls der Mietvertrag den Mieter dazu verpflichtet, das Treppenhaus zu reinigen oder den Rasen zu mähen, ist ein Tausch mit den Nachbarn über die Auszeit sinnvoll.

Wichtig: Alle Fenster und Türen schließen, Wasseranschlüsse sperren und Stecker von Fernseher, Radio und sonstigen, nicht benötigten Elektrogeräten aus der Steckdose ziehen. Das senkt den Energieverbrauch, schützt vor unvorhersehbaren Schäden.

Weil Einbrecher auf überquellende Briefkästen achten und sie anzeigen, dass niemand zu Hause ist, können Nachbarn und Bekannte, die vielleicht schon die Haustiere versorgen oder die Blumen gießen, regelmäßig den Briefkasten leeren.

Spezielle Sicherungseinrichtungen an Türen oder Fenstern können in Erdgeschosswohnungen sehr nützlich sein. Einem nachträglichen Einbau muss der Vermieter aber erst zustimmen.

Falls das Auto während des Urlaubs daheim bleibt, sollte man für Notfälle den Schlüssel einem Vertrautem hinterlassen, damit das Auto, falls es stört, umgesetzt werden kann. Sonst könnte es auf Kosten des Halters abgeschleppt werden.

Auch wenn Vermieter, Hausmeister oder die Hausverwaltung wissen, bei wem im Notfall ein Schlüssel für die Wohnung hinterlegt ist, so haben sie dennoch keinen Anspruch auf einen Wohnungsschlüssel.