Big Bang-Auftakt für Gelsenkirchener Lokalmatadore

Freitag Heimspiel in der Emscher-Lippe-Halle, Sonntag Auswärtsparty beim Rockavaria-Festival in München: „Any Given Day“ kommt in diesen Tagen rum im Konzert mit den (ganz) Großen der Metal-Szene. Bei Rock im Revier stand die Gelsenkirchener Metalcore-Formation zum Auftakt gestern auf der Bühne – zwar nur als Eisbrecher auf der sogenannten 300 Quadratmeter großen „Bang“-Stage und – ab 13.15 Uhr – zu einer eher undankbaren Zeit. Aber dafür war der aktuelle (Video)-Titel der Formation wiederum programmatisch. Ihr „The Beginning of the End“ hämmerte in einen langen Festivaltag hinein, der 20 Bands später auf der „Big“-Stage in der Veltins-Arena mit Metallica enden sollte. Ein paar Eindrücke vom Nachmittag: Viel Lärm und Geröhre, viel Heavy-, Emo-, Trash- und sonstwas Metal von Black Tongue über Decapitaded bis Hatebreed – und manchmal die Sehnsucht, die Ohrenstöpsel weit in die Gehörgänge zu schieben. Aber: Es war ein Vorspiel nur für einen hammerharten Abend.