bifema

Rund 100 Betriebs- und Personalräte aus der Emscher-Lippe-Region haben auf einer Konferenz im Hans-Sachs-Haus über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaft diskutiert. „Diese Konferenz soll den Auftakt bilden zu einem dauerhaften Gespräch zwischen Stadt, Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten. Zu einem Gespräch, das wir führen wollen und müssen, damit wir unsere gemeinsame Verantwortung für diesen Standort künftig noch besser wahrnehmen können“, betonte Oberbürgermeister Frank Baranowski.

Auf Einladung der Stadt und der DGB-Region Emscher-Lippe erläuterte NRW-Staatssekretar Dr. Günther Horzetzky aus dem Wirtschaftsministerium wie die Region den Herausforderungen von „Industrie 4.0“ begegnen kann. „Die Digitalisierung ist ein Zukunftsthema – nicht nur für innovative Entwicklungen in Firmen, sondern auch für das betriebliche Miteinander. Es muss uns gemeinsam gelingen, die Unternehmen und Beschäftigten für das Zukunftsthema Industrie 4.0 zu mobilisieren“, sagte der Staatssekretär.

In der Emscher-Lippe-Region gebe es auf engstem Raum Industriebetriebe unterschiedlichster Branchen. Gerade die hier gelebte Verbundwirtschaft der chemischen Industrie sei eine Keimzelle für industrielle Wertschöpfungsketten: „Aufbauend auf dieser Tradition hat diese Region beste Ausgangsbedingungen, ein Top-Standort für die Umsetzung von Industrie 4.0 zu werden. Die Landesregierung wird das mit ihrer Unterstützung für die neu ausgerichtete Wirtschaftsförderung in der Region unter dem Titel Umbau 21 mit vorantreiben“, so Horzetzky.