Bettina Lenort übernimmt das Referat Verkehr

Bettina Lenort erhält am Donnerstag von Oberbürgermeister Frank Baranowski die Bestellungsurkunde.
Bettina Lenort erhält am Donnerstag von Oberbürgermeister Frank Baranowski die Bestellungsurkunde.
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Was wir bereits wissen
Bettina Lenort leitet das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen. Die 49-Jährige folgt auf Dr. Wilfried Wiedemann.

Gelsenkirchen.. Bettina Lenort leitet das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen. Die 49-Jährige folgt auf Dr. Wilfried Wiedemann, der in den vorzeitigen Ruhestand ging. Für Lenort ist die Arbeit kein unbekanntes Feld. Ehe sie 2011 zur Referatsleiterin Kommunale Gebäudewirtschaft bestellt wurde, war sie zehn Jahre lang Abteilungsleiterin für den Bereich Verkehrsplanung und Verkehrseinrichtungen und seit 2004 stellvertretende Referatsleiterin.

„Frau Lenort ist ein Vorschlag von Martin Harter. Dem Vorschlag des Stadtbaurates bin ich gerne nachgekommen. Das ist eine gute Entscheidung“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) am Donnerstag bei der Übergabe der Bestellungsurkunde.

Neuaufstellung des Nahverkehrplanes als Aufgabe

Bettina Lenort freut sich auf den Wechsel und hat bereits Aufgabengebiete identifiziert, die in Gelsenkirchen einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. „Die Neuaufstellung des Nahverkehrplanes, die Vervollständigung und die Führung des Radwegenetzes, die Verknüpfungspunkte der Verkehrsmittel und das Straßenbauförderungsprogramm etwa sind sehr wichtige Aufgaben in unserer Stadt“, sagte die Referatsleiterin der WAZ. In diese Betrachtung passe auch ganz aktuell das Verwaltungsgerichtsurteil in Hessen, Wiesbaden und Darmstadt von Stickoxid-Belastungen zu befreien. Lenort: „Gelsenkirchen sitzt da ja auch auf der Anklagebank“ – und misst dem Ausbau des Individualverkehrs eine sehr hohe Bedeutung bei.

Lenort studierte an der TU Dortmund konstruktiven Ingenieurbau. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Ingenieurin für Bauwesen (1992) absolvierte sie ein Zusatzstudium für Infrastruktur an der Ruhr-Uni Bochum (1993). Bei der Bezirksregierung Düsseldorf beendet sie ihr Referendariat für Stadtbauwesen mit dem 2. Staatsexamen als Bauassessorin (Ende 1995). Von 1996 bis 2000 arbeitete die 49-Jährige im Stadtbauamt der Stadt Dortmund, ehe sie nach Gelsenkirchen wechselte.