Berben und Bananen
02.05.2009 | 13:26 Uhr 2009-05-02T13:26:00+0200
Von Wahlkämpfen und -krämpfen. Ein Logo für die Linke Alternative. S 04-Manager-Quartett mit Karl Marx
Die Grünen treten zur Europawahl im Juni mit der Schauspielerin Iris Berben als Spitzenkandidatin an und überraschen auf Wahlkplakaten mit Slogans wie „Kampf den Schwitzrändern" oder „Die Schwerkraft wird überbewertet". Das ist kompletter Blödsinn? Das ist kompletter Blödsinn! Aaaber: Wer und was nun genau auf den an diversen Laternen und Straßenbahnmasten befestigten Werbebannern zu finden ist, das kann man als motorisierter Verkehrsteilnehmer beispielsweise auf der Berliner Brücke kaum bis gar nicht erkennen - so unübersichtlich sind die Plakate gestaltet. Ob vielleicht deshalb ans Geländer der Berliner Brücke ein Transparent mit der Aufschrift „Runter vom Gas" befestigt worden ist? Übrigens, für alle, die in der Regel nicht mit Tempo 23 über die Kurt-Schumacher-Straße kriechen: Die Spitzenkandidatin der Grünen heißt Rebecca Harms.
Eine „Rote Socken"-Kampagne rief einst die CDU im Bundestagswahlkampf ins Leben, um die PDS und deren potenziellen Partner SPD zu diskreditieren. In Gelsenkirchen könnten dagegen bald Rote Bananen eine besondere Rolle spielen: Die Linke-Abspaltung Die Linke Alternative (Offene Liste) will nämlich dieses Symbol künftig als Logo verwenden. Premiere feierten Meyer, Wickermann & Co. am Freitag bei der Mai-Kundgebung auf dem Heinrich-König-Platz. Angesichts der Aufmerksamkeit, die sie für ihre roten Südfrucht-Pappen ernteten, muss man sagen: eine durchaus gelungene Premiere. Am Rande der Kundgebung wurden allerdings bereits die ersten Wortspiele laut („rote Banausen"). Ob die Linke Alternative nun auch bei der Kommunalwahl als „Rote Bananen" antreten, um nicht - wie von der Stadt befürchtet - mit der „richtigen" Linkspartei verwechselt zu werden, ist zurzeit nicht bekannt.
Das neue Schalke Unser der Fan-Ini ist erschienen und wird am heutigen Samstag vor dem Heimspiel gegen Leverkusen vor der Veltins-Arena verkauft. Anlässlich der (nun beendeten?) Manager-Suche der Königsblauen präsentiert die Redaktion in der Heftmitte ein ganz besonderes Bonbon für die Leser: „Das Schalke-Manager-Quartett". Neben diversen Persönlichkeiten wie Paris (Hilton) oder Papst (Benedikt) finden sich auf den Karten auch diverse Politiker mit ihren Plus- und Negativpunkten. Zum Beispiel: Hessens CDU-Ministerpräsident Roland Koch („Vorteil: schlechter Verlierer; Nachteil: in Europa kennt ihn keine Sau") oder Edmund Stoiber („Vorteil: äh; Nachteil: äh"). Den Vogel schießt Schalke Unser allerdings mit der Quartettkarte von Karl Marx ab: „Vorteil: kennt sich mit Kapital aus; Nachteil: Engels und Lafontaine werden Co-Trainer".
22:40
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22:25
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12:01
lieber Paul, Du solltest mal auch andere Leute zu Positionen fragen, dann wüsstest Du auch das etliche Menschen die nicht zur Alternativen LINKEN gehören, sehr engagiert gegen Rechts auftreten. Was nun Dortmund angeht, so würde mich schon interessieren wer denn z.B abends am Hbf war, alsl Helmut Manz noch schnell eine Demo dort angemeldet hatte.Aus GE habe ich niemanden gesehen. Außerdem sind doch wohl die Positionen der Partei gegen rechts nicht an Klarheit zu überbieten.
01:09
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17:03
Ach ist das schön... der Kapitalismus klappt gerade zusammen, und die Linke streit unter einander.
Wieso schreibt ihr nicht vielleicht einmal einen Kommentar dazu was ihr Fordert?
Oder wieso positioniert ihr euch nicht wenigstens gegen den Nazi Angriff auf die DGB Demo in Dortmund?
Der Rest ist doch hier echt nur verschwendete Zeit...
16:29
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14:57
kaum ist die neue alternative bananenlinke in der versenke, ist auch schon ruhe im bau bei der linken.
13:45
#8
Darum: Mauer um dieses Linkspack und endlich ist es in Gelsenkirchens Straßen wieder sicherer.
Lieber ne Mauer um dein Haus und GElsenkirchen hat einen Vollpfosten weniger du Vollhorst! Internet-Meckerer. In der Realität kriegst du dein Maul nicht auf vor Angst aber hier immer gr0ße fresse haben. Engagier dich irgendwo wenn dir was nicht passt. Mach etwas, nur labern bringt dich nicht weiter.