Bärige Überraschung
02.04.2009 | 18:52 Uhr 2009-04-02T18:52:00+0200
Kurzerhand zum „Jahr des Bärens” hat die Zoom Erlebniswelt 2009 erklärt: Zum traditionellen Start in die Saison lieferte der Zoo in Bismarck dazu auch gleich mit einer bärenstarken Überraschung die Begründung
Still und heimlich waren vor einigen Wochen zwei Kamtschatka-Bären, die russischen Brüder Juri und Kolja, eingetroffen, die nach ihrer Quarantänezeit gestern unter Klicken der Pressekameras erstmals öffentlich ihr Alaska-Terrain erkundeten.
Noch Jungspunde sind die beiden Braunbären, russische Artgenossen der Kodiak-Bären aus dem amerikanischen Alaska. Wie Teenager tollten die zwei Jahre alten, goldbraunen Tiere durch die Bärenanlage – begleitet vom grimmigen Brummen von „Hausherr” Buffy. Wie er stammen Juri und Kolja aus dem Hamburger Zoo Hagenbeck. Während sich Buffy und Brenda den unteren Teil des Bärenterrains teilen, haben die beiden Kamtschatka-Bären das Gelände am Wasserfall bezogen.
In keinem Zoo in Deutschland gibt es so viele Großbären wie im Revier-Alaska. Zu den vier Braunbären kommen die fünf Eisbären. Nachwuchshoffnungen setzt die Zoom Erlebniswelt vor allem auf Bill und Lara. Aus Brünn in Tschechien war der zweijährige Bill im Februar nach Gelsenkirchen gekommen, hat sich mittlerweile eingelebt und soll in Kürze Lara nicht nur durch die Eisenstäbe der Innengehege beschnuppern.
Termingerecht zum Saisonstart hat sich weiterer Nachwuchs eingestellt: Erst vor wenigen Tagen plumpste ein Giraffenbaby nach 15 monatiger Tragezeit aus zwei Metern Höhe ins Stroh. Seit gestern hat es auch einen Namen: Oberbürgermeister Frank Baranowski taufte es auf „Luke”.
Die Zoom Erlebniswelt erwartet weiteren Hochbetrieb in den „Kinderstuben”: Bei den Rentieren, Seelöwen, Antilopen, Pavianen und den Husumer Protestschweinen kündigt sich Nachwuchs an. 350 Geburten zählte der Bismarcker Zoo in den vergangenen drei Jahren.
Noch eine passende Nachricht zum Saisonstart hatte GEW-Chef Rainer von Courbière parat – als Stadtochter investiert die GEW über 90 Millionen Euro in die Zoom Erlebniswelt: Mit 40 000 Klicks wurde der Gelsenkirchener Zoo auf dem Internet-Freizeit-Portal „Parkscout” zum „Zoo des Jahres” gewählt. Für von Courbière ein weiterer Beleg für die „Erfolgsstory” der Zoom Erlebniswelt, die seit Eröffnung von Alaska über drei Millionen Besucher zählte. Laut Befragung waren davon 96 Prozent „hoch zufrieden”, und 85 Prozent wollen wiederkommen. Verfünffacht habe sich seit 2005 auch die Medienresonanz. Gleich auf eine Milliarde beziffert der Zoo die Zahl der Leser, Hörer und Zuschauer in den vergangenen fünf Jahren.
„Die Zoom Erlebniswelt ist das spannendste und schönste Zoo-Projekt europaweit”, meinte Oberbürgermeister Frank Baranowski. Sie habe Gelsenkirchen ins Blickfeld der Zoo-Fans gerückt und den Freizeitwert der Stadt und der Region enorm gesteigert. „Wer hätte gedacht, dass Orange-Weiß gemeinsam mit Blau-Weiß weit vorn in der Beliebtheitsskala unserer Stadt rangiert”, so der Oberbürgermeister.
12:30
@ 4 von 466BergerFelder
Sie mögen ja vielleicht in der für Sie erfreulichen Lge sein, dass Geld bei Ihnen nur einen untergeordneten Stellenwert beistzt, weil Sie vielleicht mehr haben, als Sie für sich benötigen.
Schön für Sie! Schön für alle Gleichgelagerten!
Wenn Sie nicht nur aneinandergereihte Worte lesen können sondenr diese in ihrem Gesamtkontext auch verstehen würden, dann wäre auch Ihnen sicherlich unschwer der eigentliche Tenor des Kommentars nicht entgangen.
Sie schreiben:
Zumal die meisten Freizeiteinrichtungen wie Zoos, Schwimmbäder, Freizeitparks etc. garnicht auf die Zielgruppe Hartz4 und Geringverdiener zielen.
Dass betriebswirtschaftlich orientierte Unternehmen nicht unbedingt den Geringverdiener aus der Zeitarbeitsbranche und den so genannten Aufstocker als Zielgruppe vor Augen haben, das ist mehr oder weniger selbstredend.
Aber warum schließt man gerade diese Gruppe aus?
Warum gibt es für diese Menschen nicht auch eine dauerhafte Eintrittspreisermäßigung?
Bei anderen Menschen (z. B. Senioren) geht es doch auch!
Sie schreiben weiter:
Schüler, Studentem, Wehrdienstleistende und so kommen vergünstigt rein, das ist in meinen Augen auch Ok.
Ja? Warum das?
Was unterscheidet Schüler, Studentem, Wehrdienstleistende und so von einem Hartz 4 Empfänger? Sind Hartz 4 Empfänger auch für Sie Menschen dritter Klasse? Ja?
In diesem Zusammenhabg sollten Sie vielleicht einmal darüber nachdenken, wie schnell man heute durch die SPD und CDU Regierung in Hartz 4 geraten kann.
Die Gefahr der gesellschaftlichen Isolation und Ächtung besteht bei jedem. Auch bei Ihnen!
Glauben Sie nun nicht, Hartz 4/Grundsicherung könne Sie nie treffen.
Schwupps eine weitere Gesetzesänderung durch SPD und CDU und auch für die jetzt noch Überheblichen im Bezug auf Hartz 4 Empfänger müssen sich ebenfalls zu diesen Sozialschmarotzern (Schmarotzer wurden zur Nazizeit Juden u. a. geschimpft, SPD Clement befand, dass Hartz 4 Empfänger ebenfalls Schmarotzer sind) zählen lassen.
Sie schreiben weiter:
Es besteht die möglichkeit auch seine Freizeit sehr kostengünstig zu verbringen, in dem man z.B. sich die Industriekulturroute anschaut.
Und Sie glauben allen Ernstes, mit der Industriekulturroute läßt sich ein fünfjähriges Kind begeistern?
Und, wie möchten die Hartz 4 Empfänger zu den Industriedenkmälern gelangen? Zu Fuß?
Mit dem ÖPNV ist es einfach zu teuer zu fahren.
Gegen ein Sozialticket versperrt sich ja die Gelsenkirchener Verwaltung. Alles nicht finanzierbar, heißt es. Aber CBL-Geschäfte, Hans-Sachs-Haus u. v. a. m. kosteten Millionen und werden noch Millionen Euro kosten. Hier, nur reine Minusgeschäfte.
Auch ist bei der Industriekulturroute an vielen Orten ebenfalls ein Eintritt zu entrichten (Schiffshebewerk Henrichenburg, Zeche Zollern, Kokerei Hansa u. v. a. m.).
Also sehr geehrter 466BergerFelder, kommen Sie einfach mal in der heutigen Realität an.
Denn dann würden Sie sich vermutlich auch nicht 466- sondern 465BergerFelder nennen.
11:15
@Hubert
Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören!!! Alles ist zu teuer!!!
Ich finde wer eine gute Leistung haben will der soll auch dafür Geld bezahlen.
Ich finde knapp 50 Euro ne angemessen Preis!!! Warum soll der zu hoch sein?
Welchen Preis würdest du denn Vorschlagen?
Ich bin der Meinung der Zoo sollte sich soweit wie Möglich selbertragen. Und das wird schwer wenn ich eine Familie für kann 15-20 € reinlasse.
Das die Presse umsonst reinkommt ist einfach das die Kostenlose Werbung für den Zoo machen, ähnliches ist bei Sportveranstaltungen auch zu beobachten.
Zumal die meisten Freizeiteinrichtungen wie Zoos, Schwimmbäder, Freizeitparks etc. garnicht auf die Zielgruppe Hartz4 und Geringverdiener zielen. Die wollen doch das die Kinder alle ne Pommes und ne Currywurst essen dazu ne Eis und ne Cola und am Ende noch in den Andeckenladen um dort ne T-Shirt und das Maskottchen zu kaufen. Die Dinger wollen in ersten Line Geld verdienen und was ist daran verwerflich?
Schüler, Studentem, Wehrdienstleistende und so kommen vergünstigt rein, das ist in meinen Augen auch Ok, aber diese Einrichtunen sind doch nicht da um alle Probleme der Gesellschaft zu lösen.
Es besteht die möglichkeit auch seine Freizeit sehr kostengünstig zu verbringen, in dem man z.B. sich die Industriekulturroute anschaut.
22:38
Die Preise an den so genannten Erlebnistagen sind mir nicht unbekannt.
(s. u.:
http://www.zoom-erlebniswelt.de/Infos/Preise.asp)
Aber sind 6,75 € bzw. 4,50 € für Kinder bis 12 J. nicht immer noch zu viel Geld für eine vierköpfige Familie die z. B. von Hartz 4 leben muß?
Warum wird für Arbeitslose nicht ganzjährig ein ermäßigter Eintritt ermöglicht?
Bei Schülern, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistenden, Behinderte und deren Begleitpersonen und Senioren geht es schließlich auch.
Und Journalisten erhalten bei Vorlage des Presseausweises sogar freien Eintritt.
Gerade die könnten den Eintrittspreis sicherlich von der Steuer als Arbeitsmittel/Fortbildung etc. absetzen oder bekämen ihn sogar vom Arbeitgeber voll erstattet.
Im Übrigen können die Erlebnistage wegen der Wochentagbindung i. d. R. nicht von Berufstätigen in Anspruch genommen werden. Viele Berufstätige sind Geringverdiener und da sind 49,50 € (2 x Eltern + 1 Kd. über 12 J. + 1 Kd. bis 12 J.) nicht gerade wenig.
Familienkarte? Fehlanzeige
Die so genannten Erlebnistage sind selbstverständlich eine gute Einrichtung. Keine Frage!
Aber muß es denn sein, dass ausgerechnet an diesen Erlebnistagen Filmaufnahmen für eine Fernsehserie gedreht werden müssen und auf Grund dieser Dreherei der Besucherstrom (der an diesen Tagen i. d. R. überdurchschnittlich hoch ist) immer wieder zum Stoppen gebracht wird?
So geschehen im letzten Jahr. Im Bereich *Afrika* und hier i. H. der Pavianinsel wurde der Besucherstrom immer wieder durch Sicherheitspersonal kurz vor dem Brückenübergang zu den Erdmännchen angehalten.
An diesem Tag herrschte Bruthitze und nicht nur Kinder und alte Menschen mußten in der prallen Sonne und Hitze ausharren bis wieder ein Schub Menschen durchgelassen wurde.
Einige kehrten verärgert sogar wieder um!
20:18
Kleiner Tipp für Hubi:
Ganzes Erlebnis zum halben Preis: Auch 2009 wieder Erlebnistage mit Ermäßigung
Die Erlebnistage bieten an ausgesuchten Tagen das ganze Zoo-Erlebnis zum halben Preis.
Auch in 2009 gibt es dieses Angebot. An folgenden Terminen lockt für alle Besucher der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine 50% Ermäßigung auf die Einzeltageskarte:
Dienstag, 21. April
Dienstag, 12. Mai
Donnerstag, 18. Juni
Donnerstag, 20. August
Mittwoch, 16. September
Mittwoch, 07. Oktober
Mittwoch, 11. November
Dienstag, 15. Dezember
Außerdem gibt es Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Senioren usw.
19:26
Kurzerhand zum „Jahr des Bärens” hat die Zoom Erlebniswelt 2009 erklärt.
Das ausgerechnet unser schöner Gelsenkirchener Zoo und nicht die Börsianer das Jahr 2009 zum Jahr des Bärens ernannt hat ist schon etwas verwunderlich, aber sehr passend.
Hoffentlich wirkt sich der Bär an der Börse nicht in gleicher Weise auch in der Zoom-Erlebniswelt aus.
Bei den vielen Arbeitslosen nicht nur in Gelsenkirchen und der Region sondern auch weit überregional und einem stolzen Eintrittspreis von mittlwerweile satten 13,50 € könnte das schnell der Fall werden.