Ausstellung über Fußball und Migration im Ruhrgebiet

Ernst Kuzorra – am Schalker Markt ist er immer noch eine Institution.
Ernst Kuzorra – am Schalker Markt ist er immer noch eine Institution.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen/Bochum.. Vom 21. August bis zum ersten November präsentiert die Ausstellung „Von Kuzorra bis Özil“ über 150 Exponate und zahlreiche Videostationen mit Porträts von bekannten Fußballspielern und Mannschaften.

Die Ausstellung findet im Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) „Zeche Hannover“ in Bochum statt und richtet am Beispiel von Kickern aus Amateur- und Profiligen einen Blick auf die Geschichte und den Alltag von Fußball und Migration im Ruhrgebiet. Bei der Vorbereitung der Ausstellung hat das LWL-Museum eng mit den Vereinen und Fans zusammengearbeitet.

Zu den Highlights der Ausstellung zählen Fußballstiefel aus den 1920er-Jahren, zahlreiche Trophäen aus den Pokalwettbewerben im Revier, der NRW-Pokal für Gastarbeitermannschaften und der Duisburger Integrationspreis für den SV Rhenania Hamnorn.

Dieter Gebhard eröffnet Ausstellung

Vor allem polnische und türkische Zuwanderer und ihre Nachkommen haben den Ballsport im Revier geprägt. Idealtypisch dafür stehen die Namensgeber der Ausstellung Ernst Kuzorra und Mesut Özil, der eine Sohn masurischer, der andere türkischer Einwanderer. Beide sind in Gelsenkirchen geboren, standen bei Schalke 04 auf dem Platz und wurden zu Schlüsselspielern der deutschen Nationalmannschaft.

Die Ausstellung wird am 21. August um 19 Uhr vom Gelsenkirchener Dieter Gebhard, Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung, und Fritz Pleitgen, Vorstandsmitglied der DFB-Stiftung, eröffnet.