Ausschuss beschäftigt Gift im Wasser

Die SPD-Ratsfraktion hat für die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz zwei zusätzliche Tagesordnungspunkte beantragt. Die Verwaltung soll am 5. Mai zu den geplanten Veränderungen auf der Zentraldeponie im Emscherbruch und zur – aktuell auch in der Emscher festgestellten – PCB-Belastung durch Grubenwasser berichten.

„Wegen der aktuellen Presseberichte halte ich es für notwendig, dass die Verwaltung im Ausschuss zu diesen beiden Punkten kurz berichtet,“ so Ausschussvorsitzender Manfred Leichtweis. „Darüber hinaus haben wir angeregt, dass der Ausschuss sich möglichst bald auf der Zentraldeponie bei einem Ortstermin über die Planungen der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) informiert. Die AGR hat einen solchen Ortstermin angeboten und das möchten wir gerne nutzen“, so Manfred Leichtweis.

In der Sitzung soll es auch um eine optimierte Ampelschaltung für Radfahrer und Fußgänger gehen. Diesen Punkt hatten die Grünen beantragt. „Es ist so, dass Fußgänger und Radfahrer an Kreuzungen oft nur auf Anforderung Grün erhalten. Dadurch kommt es regelmäßig zu Situationen, in denen Fußgänger und Radfahrer bei Rot warten müssen, während die Autos, die mit ihnen in gleicher Richtung unterwegs sind, längst bei Grün fahren dürfen“, so der Stadtverordnete Dennis Melerski.