APD testet den Einsatz von Elektro-Autos

Als einer der ersten ambulanten privaten Pflegedienste in Gelsenkirchen elektrisiert die Ambulante Pflegedienste GmbH (APD) ihren Fuhrpark: Ab sofort stehen für Fahrten zum Kunden zwei funkelnagelneue E-Golfs zur Verfügung. In den kommenden zehn Monaten testen die Pflegenden der APD, ob und wie die dunkelblauen E-Mobile im Pflegealltag funktionieren. Auf dem Prüfstand stehen insbesondere die begrenzte Reichweite der Fahrzeuge und ihre Ladezeiten von bis zu zwölf Stunden. „Um Ressourcen zu schonen und umweltfreundlicher unterwegs zu sein, haben wir schon lange mit der Idee geliebäugelt, zumindest einen Teil unseres Fuhrparks auf E-Mobilität umzurüsten“, sagt APD-Geschäftsführer Claudius Hasenau. Dies sei allerdings bisher wegen der hohen Anschaffungskosten wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen. Aktuell aber hätten neue Förderprogramme und lukrative Leasing-Angebote den Einstieg möglich gemacht. Ergebnisse der Testphase sollen in ein Forschungsprojekt beim Institut Arbeit und Technik (IAT) einfließen