Anrufer droht Blutbad an: Hauptschule geräumt
28.07.2010 | 12:45 Uhr 2010-07-28T12:45:00+0200
Gelsenkirchen. Im Schulzentrum an der Frankampstraße herrschte helle Aufregung: Ein anonymer Anrufer hatte am Dienstag die Hauptschule bedroht mit der Ankündigung, er werde in der Schule „am nächsten Morgen ein Blutbad anrichten”. Die Leythegrundschule nebenan schloss sich ein.
Helle Aufregung im Schulzentrum an der Frankampstraße in Erle: Bereits am Dienstag hatte ein anonymer Anrufer die Hauptschule bedroht mit der Ankündigung, er werde in der Schule „am nächsten Morgen ein Blutbad anrichten”. Der Anruf war gegen viertel nach zwei Nachmittags im Schulbüro eingangen. Schulleitung und Polizei reagierten umgehend: „Wir haben bereits am Dienstag Einsatzkräfte vor dem Schulgebäude platziert”, erklärt Polizeisprecher Konrad Kordts. Am Mittwoch Morgen gegen 11 Uhr dann ein zweiter Anruf: Mit ähnlichem Wortlaut. „Das war Anlass für uns, die Schule komplett zu räumen”, sagt Kordts.
Auch in der Grundschule Leythestraße, deren Schulgelände direkt an das der Hauptschule grenzt, löste die Androhung große Sorge aus. „Wir haben uns den ganzen Morgen eingeschlossen”, sagt Schulleiterin Cordula Lueg. „Wenn es tatsächlich zu so einer Tatgekommen wäre, wäre der Fluchtweg des Täters ja genau über unser Gelände verlaufen.” Alle Eltern seien über die Situation informiert worden, „zwar hatten wir sowieso regulär um zwölf Uhr Schulschluss, haben es den Eltern der Kinder in der Übermittagsbetreuung aber freigestellt, ihre Kinder abzuholen.” Das taten dann viele auch, nicht, ohne ihre Bedenken zu äußern. „Man möchte sich gar nicht vorstellen, was unsern Kindern da alles passieren könnte”, sagte eine besorgte Mutter, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte.
Betrieb nicht beeinträchtigt
In der Gerhardt-Hauptmann-Realschule, die ebenfalls dem Schulzentrum angehört, war „der Unterrichtsbetrieb nicht beeinträchtigt”, erklärte Schulleiter Andreas Lisson. Er sei vom Schulleiter der Hauptschule über die Drohung in Kenntnis gesetzt worden „schon wegen der räumlichen Nähe. Aber ein ungutes Gefühl hat man ja immer. Wir haben das Kollegium informiert und dafür gesorgt, dass die Schüler das Schulgebäude in den Pausen nicht verlassen.”
Über die Identität des anonymen Anrufers herrscht immer noch Unwissenheit. „Wir wissen bisher nicht, ob es ein Schüler war”, so Polizeisprecher Konradt Kordts. Die Ermittlungen dauern an.
17:28
Diebstahl
Unbekannte stehlen KZ-Schild „Arbeit macht frei“
Panorama, 29.07.2010, DerWesten
Warschau. Mit Entrüstung haben polnische und israelische Politiker am Freitag auf den Diebstahl des berüchtigten Schriftzugs „Arbeit macht frei“ im ehemaligen NS-Konzentrationslagers Auschwitz reagiert. Der Schriftzug aus Eisen war am frühen Morgen gestohlen worden. Die Täter sind unbekannt.
Auch nicht schlecht - gefunden unter eben unter PANORAMA
17:02
Der Artikel erschien bereits am 9.12.2009.
13:04
... ist das ein Witz, liebe Tina Bucek???
12:58
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Glatteis-macht-Autofahrern-zu-schaffen-id3300089.html#comments
in D-dorf und Essen gibbet die wohl auch nicht
11:21
Wie grosse Ferien ? Doch nicht in Gelsenkirchen. haha, lustig.
10:37
Diese Internetseite wird wie die Printausgabe davon immer unglaubwürdiger.
Zum Glück kaufe ich die Printausgabe schon seit Jahren nicht mehr. Mit Recht, wie man am obigen Bericht klar und deutlich ersehen kann.
Mitten in den Sommerferien ein aktueller Bericht über ein geplantes Blutbad an einer Schule.
man man.......
09:47
...und das 14 Tage nach Beginn der grossen Ferien.
Das war wohl nichts liebe WAZ