Annington-Mieter protestieren gegen Betriebskostenabrechnung
24.07.2012 | 12:02 Uhr 2012-07-24T12:02:00+0200
Gelsenkirchen. In der Abrechnung der Siedlung Flöz Dickebank tauchen Kosten für den Gehölzschnitt auf. Aber: Manche Grünflächen sind gar nicht vorhanden oder die Mieter nehmen diese Grünarbeiten schon seit Jahren selbst in die Hand.
Mieter der Bergbausiedlung „Flöz Dickebank “ waren empört, als sie von dem Vermieter, der Deutschen Annington , zum ersten Mal eine Betriebskosten-Abrechnung erhielten, in der auch Kosten für Gehölzschnitt auftauchten. Mario Hermann, Sprecher des Mieterbeirats: „Es wurden auch Grünpflegearbeiten in Rechnung gestellt, wo es gar keine Grünflächen gibt.“
Bis zum 31. August ist die Deutsche Annington noch Eigentümer der Siedlung . Als höchst unseriös bezeichnet der Mieterbeirat eine Nachforderung von über 1300 Euro für den Schnitt von Nadelgehölzen hinter einem Zechenhaus. Seit Jahren müssen sich die Mieter selbst darum kümmern. „Die Deutsche Annington“, so Hermann, „hat es stets abgelehnt, die Pflege durchzuführen, weil sie nichts mit den Mietergärten zu tun hätte.“
Mitarbeiter der Deutschen Annington inspizierten vor der Abrechnung außerdem noch Gärten hinter Mehrfamilienhäusern. Viele Mieter hatten privat Gehölze nachgepflanzt, die sie auch selbst pflegten und schnitten. In der Abrechnung wurde dann aber die Anzahl der Bäume erfasst und mit einem Faktor X berechnet.
„In der Abrechnung“, sagte Jörg Skopal, Sprecher der Initiative „Neue Wege für Flöz Dickebank “, „werden heute auch die Kosten für die Pflege der Nadelhölzer berechnet.“ Einige Nachbarn hätten schon mit einer Strafanzeige wegen Betrugs gedroht, weil sich derlei Abrechnungsfehler systematisch in der kompletten Siedlung wiederfänden.
Komplette Siedlung ist betroffen
Der Mieterbeirat hatte jüngst viele Abrechnungen der Deutschen Annington überprüft, „unzählige“ Fehler gefunden und dagegen Widerspruch eingelegt. Wie der Annington-Sprecher Dr. Jürgen Frech auf Anfrage der WAZ versichert, werden alle Betriebskostenabrechnungen erneut überprüft und der Vollzug vorerst ausgesetzt. Jörg Skopal vermutet indes, dass auch die Klageankündigungen zu der schnellen Reaktion der Deutschen Annington geführt haben.
12:00
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19:40
Die DA kann ein Gartenunternehmen beauftragen und die Kosten umlegen. die Mieter müssen ja nicht selber schneiden. Und selbernGehölz anpflanzen auf sondernutzungfläche der DA ist verboten. Natürlich dürfen nur Flächen abgerechnet werden, die es auch gibt.
Also wenn sich die DA weigert die Gärten zu pflegen, dies die Mieter daher seit Jahren in Eigenregie durchführen - stellt sich die Frage wo das beauftragte Gartenbauunternehmen gearbeitet hat. Zwecks Abrechnungsfähigkeit müssten genaue Arbeitsnachweise der Gärtner vorliegen. Aus denen geht auch hervor in welchen Gärten gearbeitet wurde (Gärten der Mieter oder doch andere? Die Mieter müssten die Gärtner dann auch gesehen haben).
Als Fehler und Irrtum kann man die unberechtigte Kostenberechung nicht abtun - eher Betrugsversuch (die DA betrebt die Wohnungsvermietung als professionelles Gewerbe) Entweder Rechtsweg und/oder weiterhin Medien. Die DA hat schließlich auch in anderen Orten Grundbesitz - da empfiehlt es sich auch die anderen Mieter über die Medien über das Gebaren der DA "aufzuklären".
19:32
selbst wenn die Hälfte dagegen vorgeht, die andere Hälfte zahlt und dann hat es sich gelohnt. Vorsätzlicher Betrug ist bei solchen Unternehmen fast nie nachweisbar, mit externen Mitteln schon gar nicht. Da war dann im Zweifelsfall schlicht ein Sachbearbeiter unachtsam.
18:17
also ich würde mich da auf nichts einlassen ich würde klagen und würde auch mit ein anwalt sprechen ob da ein vorsätzlicher betrug vorliegen könnte und wenn ja dann würde ich die auch anzeigen
17:32
Das die Mieter die Grünflächen selber pflegen schließt doch nicht aus, das die DA hin und wieder auch mal Gartenpflege betreibt. Wo ist denn hier die ungereimtheit???
Das die Annington sich bisher geweigert hat die fraglichen Flächen zu pflegen.
Das sie Grünpflegearbeit in Rechnung gestellt hat, wo es gar keine Grünflächen gibt.
Steht alles im Artikel, also erst lesen und dann kommentieren...
http://www.das-dass.de
16:20
bei den fahnen würde ich noch einen sonderzuschlag wegen augenkrebsgefahr verlangen.....
15:59
Nun, die DA wäre gut beraten, wenn sie aus den luxuriösen Grundstücken (die Mieter wollen den Luxus ja nicht bezahlen) neues Bauland macht und es gewinnbringend verscherbelt!
Was ist denn das für ein blödsinninger Ratschlag?
1. Haben die Mieter den "Luxus" bereits bezahlt, da sie dies in Eigenarbeit geleistet haben. Sie wollen nur nicht zweimal dafür bezahlen.
2. Kann ein Eigentümer sein Nutzland nicht in Bauland umwandeln, das kann nur die Kommune bzw. die Stadt.
Also vollkommen daneben ihr Statement. Genau so daneben wie der Nickname...
15:48
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12:38
Das ist ja wohl das letzte, was die DA sich da erlaubt. Die Gärten wurden nur durch die Mieter gepflegt, die DA hat nichts dergleichen getan. Das gleiche gilt für die Bepflanzung an den Bürgersteigen.
BTW.: Gibt es auch andere Fotos ohne die Ratsherrengattin, welche jetzt schon mehrfach abgedruckt wurde, aus den Siedlungsgärten? Die anderen Gärten sind nämlich auch schön!