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Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen

09.07.2013 | 11:37 Uhr
Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen
Der Dobermann ist von der Feuerwehr in ein Tierheim gebracht worden.Foto: Thinkstock

Gelsenkirchen.   Vom Hundebiss zum Drogenfund: Wegen eines freilaufenden und aggressiven Dobermanns, der eine Frau und ihren Hund gebissen hatte, rückte die Polizei nach Scholven aus. Der nicht minder aggressive und alkoholisierte Halter des Tieres zeigte sich wenig einsichtig. Dafür entdeckte die Polizei bei ihm eine Drogenplantage.

Wegen eines freilaufenden und aggressiven Dobermanns ist die Gelsenkirchener Polizei am Montagabend gegen 21.30 Uhr zum Strauchweg nach Scholven gerufen worden. Eine 47-jährige Frau war dort mit ihrem Hund Gassi gegangen, als der Dobermann auf sie zugelaufen kam. Das Tier biss der Frau in die Hand. Als ein 32-jähriger Zeuge der Frau zu Hilfe kommen wollte, attackierte der Dobermann sie erneut und biss auch ihren Hund. Die Hundehalterin und der 32-Jährige flüchteten in dessen Wohnung.

Mittlerweile war auch der Halter des Dobermanns erschienen. Nach Angaben der Polizei „pöbelte er die 47-Jährige lautstark an“. Als die Beamten den 52-Jährigen auf das Fehlverhalten seines Hundes ansprachen, soll der „verbal aggressiv reagiert“ und abgestritten haben, dass sein Dobermann Menschen oder Tiere beißen würde. Er werde den Hund auch weiterhin frei laufen lassen, kündigte der 52-Jährige an.

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Offenbar war der Mann alkoholisiert. Einem Alkoholtest wollte er sich allerdings nicht stellen. Zudem soll er zunehmend aggressiver geworden sein. Die Beamten brachten den Mann ins Gewahrsam.

Marihuanaplantage mit 13 Pflanzen

Die Feuerwehr brachte den Dobermann ins Tierheim. Bei dem Abtransport des Hundes gab der Gelsenkirchener an, dass sich im Haus noch ein weiterer bissiger Hund befindet. Den trafen die Beamten zwar nicht an, aber dafür eine Marihuanaplantage mit 13 anderthalb Meter hohen Pflanzen, weiteren Pflanzkübeln sowie Marihuana in einem Behältnis. Die Drogen wurden sichergestellt.

Der Gelsenkirchener muss sich nun wegen der Körperverletzung durch seinen Hund und des Drogenbesitzes verantworten. Zusätzlich fertigen die Polizisten einen Bericht zur Überprüfung der Eignung des Mannes, einen solchen Hund zu halten. Am Dienstagmorgen wurde der Mann wieder aus dem Gewahrsam entlassen.



Kommentare
14.07.2013
11:12
Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen
von Reiner_Mumpitz | #3

Mein Gott,

Ihr seit aber alle hart:

Erst nen Besoffenen der rumpöbelt in den Knast bringen;
dann dessen treuen Hund ins Tierheim stecken;
und danach noch die selbständige Tätigkeit des Besoffenen als Blumenzüchter beenden;

Da kann man schon mal stinkig werden.

Würde man solche Leute selbst zuerst ne Runde vom eigenen Hund beissen, danach alle Drogen auffressen lassen, würden sich die Probleme von selbst erledigen... ;-)

10.07.2013
23:13
Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen
von avalona24 | #2

Solche "Herrchen" sind die richtigen Halter für diese Hunde.

09.07.2013
13:02
Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen
von WaddeHaddeDuddeDa | #1

Das Problem ist nicht der Dobermann sondern das "Herrchen"...

1 Antwort
Aggressiver Dobermann führt die Polizei zu Drogendealer in Gelsenkirchen
von Ismet | #1-1

Richtig!
blöd nur das seine Hanfplantage aufgeflogen ist, da kann man auch mal "blöder Hund" sagen...

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