Ruhr.2010: Videokunst im Zechenturm
Im Steinturm der Gelsenkirchener Zeche Nordstern entsteht eine Videokunst-Ausstellung.
Popkultur trifft Pottgeschichte: Ab Herbst 2010 soll im steinernen Förderturm der alten Zeche Nordstern Videokunst gezeigt werden. Ein Projekt, das - na klar dieser Tage - zur Kulturhauptstadt passt. Das aber auch darüber hinausweist. Denn die Ausstellung soll dauerhaft sein. Hausherr Karl-Heinz Petzinka, Geschäftsführer der THS GmbH, spricht deshalb von einem "Videokunst-Museum". Ein Mal im Jahr werden die Installationen voraussichtlich wechseln.
Videokunst im Förderturm - Petzinka sieht's als Publikumsmagnet. Zum einen für all jene, die früher auf Nordstern gearbeitet haben. Denn sie können den Turm besuchen. Und vielleicht in Erinnerungen schwelgen. Zum anderen für Jugendliche. Videokunst sei sicher was für eine IT-Generation.
Bevor der Turm zum Museum wird, ist so manches dran (beziehungsweise: drin) zu tun. DerWesten durfte während der Bauarbeiten schon mal spionieren. Die Bilder aus dem Turm, der für Publikum so lange verschlossen war, gibt's in unserem Video.


























