7000 Euro gehen an das Kinderhaus Gelsenkirchen

Das Kinderhaus Gelsenkirchen an der Knappschaftsstraße in Gelsenkirchen erhielt am Dienstag den 10. Februar 2015 zur Anschaffung von Spielgeräten den Erlös aus dem Verkauf der städtischen Weihnachtskarte. Im Bild: v.l. Markus Schwardtmann (Leiter Öffentlichkeitsarbeit), Elke Streibel (Leiterin Kinderhaus), Peter Spannenkrebs (Caritas Direktor) und Wilhelm Weßels (Geschäftsführer Stadtmarketing) an einer Wasserspielanlage, die mit der Spende finanziert wird.
Das Kinderhaus Gelsenkirchen an der Knappschaftsstraße in Gelsenkirchen erhielt am Dienstag den 10. Februar 2015 zur Anschaffung von Spielgeräten den Erlös aus dem Verkauf der städtischen Weihnachtskarte. Im Bild: v.l. Markus Schwardtmann (Leiter Öffentlichkeitsarbeit), Elke Streibel (Leiterin Kinderhaus), Peter Spannenkrebs (Caritas Direktor) und Wilhelm Weßels (Geschäftsführer Stadtmarketing) an einer Wasserspielanlage, die mit der Spende finanziert wird.
Foto: Michael Korte

Gelsenkirchen.. Über eine Spende von 7000 Euro konnte sich das KinderHaus an der Knappschaftsstraße in Ückendorf freuen. Die großzüge Gabe setzt sich aus 5253 Euro, die durch den Erlös der Weihnachtskarte 2014 zusammenkamen und aus Spenden der Kunsthandwerker des Gelsenkirchner Weihnachtsmarktes sowie der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen mbH (SMG) zusammen. „Es sollte eine runde Summe sein, die SMG hat den Betrag aufgerundet“, freut sich Markus Schwardtmann, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Gelsenkirchen.

Mit einer so hohen Summer hatte niemand gerechnet

Caritas-Direktor Peter Spannkrebs hätte nicht gedacht, dass so viel zusammenkommt. „Mit einer so hohen Summe habe ich wirklich nicht gerechnet, umso größer ist nun die Freude.“ Noch mehr freuen sich die zwölf Kinder, im Alter von Zwei bis Zehn, die zurzeit im KinderHaus leben sowie die Leiterin des Hauses, Elke Streibel: „Mit so viel Geld können wir nun noch viel mehr machen, als erhofft. Den geplanten Wasserspielplatz sind wir schon angegangen. Bald wird die Wasserpumpe in Einsatz gehen. Und da jetzt so viel Geld übrig bleibt, können wir noch einen Niedrigseilgarten für unsere kleinen Kletterer aufbauen, ein kleines Spielhäusschen ist auch noch drin. Die Kinder werden so viel Spaß haben, wir sind sehr dankbar.“

Einrichtung für Kinder aus desolaten Familienverhältnissen

Das KinderHaus ist ein Kinderheim, eine stationäre Einrichtung in einer alten Ärztevilla, in der bis zu 14 Kinder Platz finden. Die traumatisierten Jungen und Mädchen werden hier intensiv pädagogisch und psychologisch betreut. „Die Kinder kommen aus desolaten Verhältnissen und kennen das normale Kindsein gar nicht. Draußen zu spielen und sich ausprobieren zu können, ist für sie sehr wichtig. Das Normale ist für sie das Besondere“, sagt Elke Streibel.

Neue Karte für Weihnachten 2015 geplant

Nach so viel positiver Resonanz wird die Weihnachtskarte auch im nächsten jahr wieder an den Start gehen und ein Euro pro verkauftem Exemplar gespendet. An welche Einrichtung der Erlös dann geht und welches Motiv die Karte zieren wird, stehe allerdings noch nicht fest.