60.000 Euro Sachschaden bei Auffahrunfall auf der A42

Auch an diesem Wochenende war die Polizei in Gelsenkirchen mehrfach im Einsatz.
Auch an diesem Wochenende war die Polizei in Gelsenkirchen mehrfach im Einsatz.
Foto: Andreas Bartel
Was wir bereits wissen
Zwei Verkehrsunfälle mit Personenschaden und ein verhinderter Einbruch beschäftigte die Polizei in Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen.. Am Freitag gab es gegen 11.15 Uhr an der Kreuzung Grillostraße/Schalker Straße in Schalke einen schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 82-jährige Fußgängerin verletzt wurde. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei war sie beim Überqueren der Grillostraße vom Pkw eines 55-jährigen Gelsenkircheners erfasst worden, der mit seinem Fahrzeug von der Schalker Straße kam, an dieser Ecke abgebogen war und dabei die Fußgängerin offensichtlich übersehen hatte. Bei dem Zusammenstoß prallte die Frau zunächst auf die Motorhaube und fiel anschließend auf die Straße. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass sie stationär im Krankenhaus versorgt werden musste. Nach Erstversorgung vor Ort wurde sie daher mit einem Rettungswagen in eines der örtlichen Krankenhäuser gebracht.

60.000 Euro Sachschaden durch Auffahrunfall

Am Freitag gegen 16.15 Uhr fuhr ein 20-jähriger mit einem Porsche Turbo auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Dortmund. Vor der Anschlussstelle GE-Zentrum erkannte er den stockenden Verkehr nicht rechtzeitig und schob zwei vorausfahrende PKW aufeinander. Der Porschefahrer wurde bei dem Unfall schwer, eine Beifahrerin leicht verletzt. Durch die Kollision wurde der Sportwagen teilweise unter das vorausfahrende Fahrzeug geschoben. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von 60.000 Euro. Staulänge bei der Bergung: rund 8 Kilometer.

Auf frischer Tat ertappt

Am Sonntag informierte ein aufmerksamer Anwohner um 3 Uhr nachts die Polizei, und erzählte, dass gerade zwei Männer versuchten, in eine Trinkhalle an der Feldhauser Straße einzubrechen. Durch die Beamten konnte vor Ort ein 51-jähriger Täter festgenommen werden, der gerade dabei war, die Eingangstür der Trinkhalle aufzuhebeln. Die Alarmanlage hatte er zuvor bereits demontiert. Da der laut Polizei aus Rumänien stammende Täter über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Dem Mittäter, der vermutlich „Schmiere“ gestanden hatte, gelang die Flucht. Er war zur Tatzeit mit einer schwarzen Jacke bekleidet und ist circa 170 cm groß. Die Fahndung nach ihm blieb bisher erfolglos.