56-jähriger Häftling starb in der JVA Gelsenkirchen

Die Justizvollzugsanstalt in Gelsenkirchen.
Die Justizvollzugsanstalt in Gelsenkirchen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Mann wurde gegen Mitternacht von den Mitarbeitern auf dem Boden liegend vorgefunden. Jede Hilfe kam zu spät - vermutlich ein natürlicher Tod.

Gelsenkirchen.. In der JVA Gelsenkirchen an der Aldenhofstraße starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 56 Jahre alter, inhaftierter Mann.

Das teilte die Anstaltsleitung mit. Der Mann starb vermutlich eines natürlichen Todes. Die Polizei sagte auf Nachfrage der Redaktion, dass sie nicht wegen eines Tötungsdeliktes ermitteln würde.

Selbstmord wird ausgeschlossen

Wie Anstaltsleiter Carsten Heim mitteilte, öffneten Bedienstete kurz nach Mitternacht wegen ungewöhnlicher Geräusche, die sie zuvor gehört hatten, den Einzelhaftraum des Mannes. Diesen fanden sie dann am Boden liegend vor. Die sofort eingeleiteten Hilfsmaßnahmen, auch durch die wenig später eintreffenden Rettungskräfte sowie den Notarzt, blieben allerdings ohne Erfolg, der Mann verstarb.

Wegen der bislang bekannten Umstände und der Unterbringung des Mannes in Einzelhaft schließt die Anstaltsleitung sowohl Selbstmord als auch Fremdeinwirkung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

Dennoch wird zurzeit untersucht, was genau die Ursache für den Tod des Häftlings gewesen ist.