350 000 Besucher
28.05.2010 | 18:42 Uhr 2010-05-28T18:42:00+0200
Gelsenkirchen. 350 000 Zoo-Besucher zählt die Zoom-Erlebniswelt seit der Eröffnung Asiens Anfang März. „Damit liegen wir über der Planung“, bilanziert Zoom-Geschäftsführer Arno Bilek.
Das - auch wirtschaftlich erforderliche - Ziel, im Jahr eine Million Gäste an den Zoo-Kassen vorbeizuführen, ist damit ein greifbarer Nähe. An Rekordtagen wie Pfingsten strömen 13 000 Besucher nach Bismarck.
Knapp drei Monate nach der Eröffnung der dritten Erlebniswelt zählen nicht nur Zahlen. Für die Zoom-Mannschaft ist das Zoo-Leben immer noch ein neues, mit neuen Erfahrungen, mit offenen Fragen und Feinjustierungen. Mehrere Stunden etwa ist Jutta Hinz täglich in der Tropenhalle und schaut nach den tausenden Pflanzen. Da gibt es Verluste wie den großen Kampferbaum gleich am Eingang, der den Transport nicht „überlebt“ hat. „Der wird jetzt berankt, das gibt’s im echten Dschungel auch“, nimmt’s Zoo-Sprecherin Sabine Haas gelassen. Dafür blühen üppig d Jasmin und Passionsblume. Unter 10 % liegt die Zahl der Pflanzen, die Schaden genommen haben. Warum etliche Ficusarten ihre Blätter abwerfen, ist noch nicht klar.
Die Tierpfleger verzeichnen unterdessen den ersten Nachwuchs: Junge „Rotohrbülbül“ hocken im Nest und in den nächsten Tagen kommen zusätzliche Flughunde in die Halle. Trampeltier Talifa erweist sich als sehr zutraulich und ist - mit Verlaub - derzeit die hübscheste, während die beiden anderen erwachsenen Tiere derzeit im Fellwechsel stehen. Kommende Woche sollen auch die Hulman-Affen aus dem Indischen Tempel in ihre Außenanlage, so dass draußen vor der Halle langsam mehr Leben ist, nachdem auch die Orang Utans jetzt „Ausgang“ haben.
Alle Hände voll zu tun hat die Gastronomie um Chef-Wirt“ Dietmar Lumma. „Der Start ist gelungen“. Rappelvoll ist es in der an die 1000 Plätze fassenden Asien-Gastronomie an Top-Zootagen. Bis zu 600 Essen (gerne Schnitzel & Pasta, aber auch die asiatische Duftreispfanne) müssen da in der Stunde aus der Küche. An den Wartezeiten zu den Hoch-Zeiten will Lumma noch arbeiten. Ansonsten gilt aber: Im Zoo-Budget vieler Besucher scheint trotz höherer Preise der Restaurantbesuch einkalkuliert. Zufrieden ist Lumma auch mit der Abend-Gastronomie. Vor allem das Pangung in der Halle wird gebucht, wochenends sind mitunter alle Plätze belegt.
09:11
Ich hab mich schon als Kind immer gefragt, was die Elefanten den ganzen Tag da machten.
So große Tiere auf einer Art Verkehrsinsel.
Da gefällt es mir jetzt besser, auch wenn ich nicht dort lebe.
Bei den Tieren sehe ich viel Verhalten, wie es sonst in der Natur gezeigt wird. Auch wenn sie natürlich immer noch gefangen gehalten werden.
Ich gehe gerne dorthin.
15:38
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:24
An den echten Elefanten kann ich mich noch gut erinnern. Als Kind war ich mit den Großeltern im Gesenkirchener Zoo. Der Elefant streckte seinen Rüssel den Besuchern entgegen, um ein Leckerli zu bekommen.
11:22
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
10:20
Ursprünglich waren Tiger geplant...aber die waren wohl im Unterhalt zu teuer, da sind Orang-Utans schon günstiger...und nebenbei: Es gibt im Zoom auch keine Elefanten !
08:18
Landschaftlich TOP ! Ein wirklich schöner Zoo....
Aber, wo sind die Tiere Asiens?? Die Paar Gattungen, das kanns ja nicht gewesen sein, oder?
Es wär doch wohl relativ Preiswert in Ihrem netten Zelt ein paar Reptilien, Amphibien und Insekten unterzubringen. Dann wär der Zoo komplett genug.